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#aktivinsh : Ab ins Museum: Husum bietet große Auswahl

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Bei schlechtem Wetter ab ins Museum. In Husum gibt es gleich sieben davon - jedes auf seine Art ganz speziell.

Husum | Wer bei Regen Alternativen zu Outdoor-Aktivitäten sucht, ist im Museum genau richtig. In Husum gibt es gleich sieben Stück: das Weihnachtshaus, das Schifffahrtsmuseum, das Poppenspäler Museum, das Stormhaus, das Ostenfelder Bauernhaus, das Schloss vor Husum und das NordseeMuseum im Nissenhaus. Wir stellen einige davon vor.

Das Theodor-Storm-Haus

 

Foto: Bettina Görke
 

Theodor Storm ist der wohl berühmteste Husumer. In seinem Wohnhaus in der Wasserreihe 31 in Husum ist ein Museum eingerichtet. Neben Ausstellungsstücken zu Leben und Werk des Dichters geben besonders die Räume im Obergeschoss einen Eindruck vom Leben der Familie Storm. Eingerichtet mit seinen Originalmöbeln nach genauen Beschreibungen aus Briefen und Tagebüchern, hat man fast das Gefühl, Theodor Storm käme gleich zur Tür herein.

Theodor-Storm-Haus: Wasserreihe 31, Husum. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 10-17 Uhr, Samstag 11-17 Uhr, Sonntag bis Montag 14-17 Uhr.

 

Das Schloss vor Husum

 

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Foto: Bettina Görke
 

1577 bis 1583 baute Herzog Adolf von Schleswig-Holstein-Gottorf ein Schloss vor Husum. Auch wenn die Stadt bis heute um das Schloss herumgewachsen ist – den Namen hat es behalten. Herzog Adolf war selbst selten dort, seinen Hauptsitz hatte er in Schleswig. Seine Schwiegertochter Herzogin Augusta wohnte jedoch als Witwe in Husum, genauso wie deren Schwiegertochter. Beiden Frauen war die Kunst sehr wichtig, zeitweise hingen rund sechshundert Gemälde im Schloss. Die beeindruckenden Kamine können heute im Museum besichtigt werden.

Schloss vor Husum: König-Friedrich V.-Allee, Husum. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11-17 Uhr. Im Eintritt inbegriffen ist auch der Zugang zum Herzoginnen-Garten und zum Poppenspäler Museum, in dem es Handpuppen, Marionetten und Puppenspieler zu entdecken gibt.

 

Das NordseeMuseum
 
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Foto: Tanja Brümmer

Das NordseeMuseum im Nissenhaus ist eines der größten Museen der schleswig-holsteinischen Westküste. Hier sind Themen wie Sturmfluten und Küstenschutz, nordfriesischen Lebensweise und der Werdegang Leben Ludwig Nissens, moderne Kunst und eine der größten Sammlungen amerikanischer Kunst in Deutschland zu sehen. Zahlreiche Mitmachstationen und der Wasserspielplatz im Innenhof lassen das Museum auch für Kinder zu einem Erlebnis werden.

NordseeMuseum: Herzog-Adolf-Straße 25, Husum. 16. September bis 15. Juni, Dienstag bis Sonntag 11-17 Uhr. 16. Juni bis 15. September, täglich 10-17 Uhr.
Das Ostenfelder Bauernhaus

 

Foto: Tanja Brümmer
 

Das älteste Freilichtmuseum Deutschlands steht in Husum. Das niedersächsische Fachhallenhaus wurde im 16. Jahrhundert in Ostenfeld gebaut. 1899 wurde es von dort nach Husum versetzt, wo es als Freilichtmuseum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Es ist mit einem urtümlichen Herd ohne Schonstein ausgestattet. Die Wohnstube stammt von 1789 und zeugen mit ihrer geschnitzten Alkovenwand und dem repräsentativen Pesel vom Wohlstand und der Kultur der Bauernfamilien. Gleichzeitig geben die bäuerlichen Gerätschaften, der historische Hausrat und das enge Zusammenleben von Mensch und Tier auch einen Eindruck von der harten Arbeit.

Ostenfelder Bauernhaus: Nordhusumer Straße 13, Husum. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 14-17 Uhr.

 

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erstellt am 16.Jun.2016 | 06:30 Uhr

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