Finanzen : «Finanztest»: Banken tricksen beim Zinseszins

Ineffizient: Wer Geld mit dem Sparschwein spart, erhält gar keine Zinsen.
Ineffizient: Wer Geld mit dem Sparschwein spart, erhält gar keine Zinsen.

Für Festgeldkonten gibt es kaum noch Zinsen. Einige Banken versuchen daher zu tricksen. Sie werben zwar mit hohen Zinsen, zahlen aber keinen Zinseszins, wie die Zeitschrift «Finanztest» herausfand.

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12. November 2013, 17:16 Uhr

Einige Banken werben mit scheinbar hohen Zinsen für mehrjährige Festgeld-Angebote, zahlen aber keinen Zinseszins. Darauf weist Stiftung Warentest in der Zeitschrift «Finanztest» (Ausgabe 12/2013) hin. Anleger sollten daher bei solchen Offerten darauf achten, dass auch das Ersparte jährlich verzinst werde. Denn nur dann werden auch auf Zinserträge in den Folgejahren Zinsen gezahlt.

Die Zinsen sollten jährlich ausgeschüttet oder dem Anlagekonto gutgeschrieben und in den Folgejahren mitverzinst werden. Ansonsten sinke der ohnehin niedrige Zinsertrag. Im Test wurden sechs mehrjährige Festgeldangebote von Banken gefunden, für die keine Zinseszinsen ausgeschüttet werden.

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