Anzeige: Itzehoer Aktien Club : Stoppt den (Handels-)Krieg! Warum Anleger jetzt keine Panikverkäufe tätigen sollten

Nicht nur das menschliche Leid ist gewaltig - der Krieg in der Ukraine sorgt auch für Beunruhigung an der Börse.

Nicht nur das menschliche Leid ist gewaltig - der Krieg in der Ukraine sorgt auch für Beunruhigung an der Börse.

Jeden Monat schreibt Jörg Wiechmann in der sh:z Börsenkolumne über aktuelle Entwicklungen auf dem Aktienmarkt und der Welt.

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05. März 2022, 00:01 Uhr

Als Geschäftsführer des Itzehoer Aktien Clubs (IAC) schreibt Jörg Wiechmann in seiner aktuellen sh:z Börsenkolumne über die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und der Sanktionen gegen Russland auf die internationalen Aktienmärkte.

Das schreibt Jörg Wiechmann über die wirtschaftlichen Folgen des Krieges:

Der Kriegsausbruch am Rande Europas versetzt viele Menschen in Angst und Schrecken. Auch an der Börse: Als Reaktion auf den Einmarsch Russlands in die Ukraine rutschte der Dax innerhalb von Stunden über 5% in den Keller. Doch während die Einen ihre Aktien panisch aus dem Depot werfen, greifen andere zu. Die Käufer berufen sich dabei auf die alte Börsenweisheit des Bankiers Carl Mayer von Rothschild: „Kaufe, wenn die Kanonen donnern“. Angesichts des menschlichen Leids in der Ukraine mag das pietätlos erscheinen. Das ist es allerdings nicht.

Schließlich geht es nicht darum, sich am Leid anderer zu bereichern, sondern darum, gerade in Kriegs- und Krisenzeiten bei klarem Verstand zu bleiben und so die Lage zu stabilisieren, anstatt Emotionen das Zepter übernehmen zu lassen und das Chaos weiter anzufachen. Eine Idee, die aktuell nicht nur auf der wirtschaftlichen, sondern allen voran auf der politischen Ebene Gehör finden sollte. Gegenseitige Schuldzuweisungen und Sanktionen tragen schließlich ebenso wenig zur Verbesserung der Lage bei, wie Panikverkäufe die Börse stabilisieren.

Hinzu kommt: Die Kosten sind für alle Beteiligten hoch. Die vom Westen verhängten Sanktionen treffen Russland schwer, wie sich beim Blick auf russische Währung und Börsenkurse ablesen lässt. Der Rubel verlor innerhalb weniger Tage rund ein Drittel seines Wertes, russische Aktien sogar weit mehr als die Hälfte. Das wird das Leben der einfachen russischen Menschen stark treffen. Angefangen vom extrem verteuerten Erwerb von Lebensmitteln bis hin zu Problemen beim Import anderer lebenswichtiger Güter.

Jörg Wiechmann, Geschäftsführer des Itzehoer Aktien Clubs.
Itzehoer Aktien Club

Jörg Wiechmann, Geschäftsführer des Itzehoer Aktien Clubs.

Doch auch wir im Westen zahlen einen hohen Preis: Explodierende Energiepreise und die eigenen Sanktionskosten werden die Inflation hierzulande laut Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft dieses Jahr weiter auf bis zu über 6% ansteigen lassen. Gleichzeitig droht eine Rezession. Hört sich verglichen mit menschlichem Kriegsleid zu finanztechnisch und emotionslos an? Sorgt aber ebenfalls für konkretes Leid: Sinkende Haushaltseinkommen bei gleichzeitig stark steigenden Preisen bedeuten schließlich auch für Millionen Menschen hierzulande, die bereits heute jeden Euro zweimal umdrehen müssen, eine deutliche Verschlechterung ihrer Lebensverhältnisse.

Wer sich hingegen dank Vermögen bislang keine Sorgen um seinen Lebensstandard machen muss, wird durch die angeheizte Inflation einen umso höheren Preis zahlen: Schon bei 200.000 Euro bedeuten 6% Inflation angesichts des andauernden Nullzins-Umfeldes schließlich 12.000 Euro realen Vermögensverlust pro Jahr - oder 1.000 Euro pro Monat. Bei 500.000 Euro Vermögen sind es bereits 2.500 Euro realer Vermögensverlust pro Monat. So viel Geld will erstmal verdient sein, zumal nach Steuern. Krieg, wie er in der Ukraine ausgebrochen und als Handelskrieg auch hierzulande angekommen ist, schadet allen Beteiligten und kennt keine Sieger.

Angesichts dieser Tatsache mag der Umstand, dass wir im IAC mit unseren 50 internationalen Qualitätsaktien dank defensiver Positionierung bislang gut durch die Kriegsbörse gekommen sind, eine Randnotiz sein. Tatsächlich profitierten unsere Goldminen sogar von der Unsicherheit und gewannen im Februar allesamt über 10%. Gegessen und getrunken wird zudem immer, weshalb sich auch unsere Lebensmittelkonzerne wie Coca-Cola, Nestlé, PepsiCo, McDonald´s und Unilever weitgehend stabil hielten. Angesichts des Krieges, dessen weiterer Eskalation umgehend von beiden Seiten – auch der Westlichen – Einhalt geboten werden muss, erscheint das aber wie gesagt nur eine Randnotiz.

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