Anzeige: Itzehoer Aktien Club : „Inflation ante portas“: Die Inflation steht vor der Tür

„Jeder hat es selbst in der Hand, wie er sein Geld anlegt und damit, ob er Opfer der schleichenden Vermögensenteignung durch Inflation ist, oder sogar von ihr profitiert“, sagt IAC-Chef Jörn Wiechmann.

„Jeder hat es selbst in der Hand, wie er sein Geld anlegt und damit, ob er Opfer der schleichenden Vermögensenteignung durch Inflation ist, oder sogar von ihr profitiert“, sagt IAC-Chef Jörn Wiechmann.

Jeden Monat schreibt Jörg Wiechmann in der sh:z Börsenkolumne über aktuelle Entwicklungen auf dem Aktienmarkt und der Welt.

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05. Juni 2021, 00:01 Uhr

Itzehoe | Als Geschäftsführer des Itzehoer Aktien Clubs (IAC) schreibt Jörg Wiechmann in seiner aktuellen sh:z Börsenkolumne über eine in den nächsten Jahren vermutlich dauerhaft steigende Inflationsrate und erklärt, was das mit einer Flasche Ketchup zu tun hat.

Das schreibt Jörg Wiechmann über die Inflation von Geld:

Schon Wirtschaftsnobelpreisträger Milton Friedman wusste: „Inflation ist stets und überall ein monetäres Problem“. Heißt: Wer die Geldmenge dauerhaft schneller erhöht als das ihr gegenüberstehende Angebot an Waren und Dienstleistungen, erntet früher oder später den Wertverfall des Geldes und steigende Preise. Doch warum ist die Inflation angesichts der seit Jahren ausufernden Geldpolitik dann nicht bereits angesprungen?

Nun, erstens ist sie das bereits, wenn man mal den Blick auf die Preisentwicklung von Aktien und Immobilien wirft. Diese sogenannte Inflation der Vermögenspreise betrug in den letzten Jahren fast zehn Prozent und ist ganz klar Folge der steigenden Geldmenge gewesen. Irgendwo mussten die druckfrischen Billionen ja hin.

Dass hingegen die klassische Inflation der Konsumentenpreise noch nicht angesprungen ist, dürfte allein dem Umstand geschuldet sein, dass es sich mit ihr wie mit dem Ketchup in der Flasche verhält. Man möchte ihr ein klein wenig des süßen Dips entlocken und dreht die Flasche dafür vorsichtig kopfüber. Doch nichts passiert. Man wird mutiger, schüttelt kräftiger. Noch immer nichts. Erst, als man wiederholt beherzt auf den Boden der Flasche schlägt, erscheint die rote Sauce auf dem Teller. Dummerweise jetzt aber gleich der halbe Flascheninhalt. Ebenso verhält es sich mit der Inflation. Sie ist nicht dosierbar. Dennoch folgt sie wie der Ketchup früher oder später dem Gesetz von Ursache und Wirkung. Und erste Wirkung auf die weltweit Billionen-schweren Corona-Rettungspakete aus der Notenpresse zeigen sich bereits. So ist die Inflation in den USA jüngst auf 4,2 Prozent hochgeschossen. Und soeben vermeldete die Bundesbank, dass sie im weiteren Jahresverlauf auch für Deutschland eine Inflation von vier Prozent für mögliche hält.

Nun muss dieser teils auch zyklisch bedingte Anstieg nicht zwingend der Auftakt für eine neue Hyperinflation sein, wie die Schwarzmaler bereits orakeln. Dass die Inflationsrate in den kommenden Jahren aber dauerhaft steigen bzw. sich auf höherem Niveau als in den letzten Jahrzehnten einrichten wird, scheint angesichts der bereits seit der Finanzkrise 2009 ausgeuferten Geldpolitik allerdings naheliegend.

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Sparer leiden schon heute darunter. Schließlich kriegen sie schon seit Jahren keine Zinsen mehr und müssen zudem bei immer mehr Banken sogar einen Strafzins zahlen. Das zusammen mit einer zukünftigen Inflation von drei oder vier Prozent lässt das sauer Ersparte schneller dahinschmelzen, als viele gegenansparen können.

Profiteure dieser Entwicklung sind die Vermögenden. Denn anders als der Durchschnittsbürger, der insbesondere hierzulande noch immer viel zu oft am Sparbuch hängt, investieren sie zumeist in Sachwerte wie Aktien und Immobilien. Und die profitieren nun einmal von Inflation – durch steigende Mieten, steigende Firmengewinne und steigende Dividenden.

Die gute Nachricht: Jeder hat es selbst in der Hand, wie er sein Geld anlegt und damit, ob er Opfer der schleichenden Vermögensenteignung durch Inflation ist, oder sogar von ihr profitiert. Kein Wunder, dass zuletzt immer mehr Anleger den Weg an die Börse finden. Bleibt zu hoffen, dass der Schritt dieser Neu-Aktionäre aufs glitschige Börsenparkett nicht allzu euphorisch erfolgt. Ansonsten wären, ähnlich wie seinerzeit beim letzten großen Neu-Aktionärs-Ansturm zur Jahrtausendwende, die Ausrutscher vorprogrammiert. Und ob man sein Geld durch die Inflation oder durch wilde Börsen-Zockerei verliert, macht am Ende keinen Unterschied.

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