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Rund um den Garten : Zwischenfrüchte schützen und versorgen den Boden

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Freizeitgärtner können mit dem Einsetzen von Neutralpflanzen ihren Boden vor starkem Niederschlag und einer Nährstoffunterversorgung bewahren. Besonders gut eignet sich dafür zum Beispiel die Phacelia.

shz.de von
erstellt am 06.Sep.2017 | 04:50 Uhr

Hobbygärtner können sich bei den Landwirten etwas abschauen: Sie säen auf nicht mehr bewachsenen Flächen Zwischenfrüchte aus. Denn Pflanzen wie Senf, Phacelia oder Ölrettich schützen den Boden davor, dass starke Regenfälle ihn auswaschen.

Ein weiterer Vorteil: Sie nehmen den verbleibenden Stickstoff im Boden auf und verhindern dadurch, dass die Nährstoffe in das Grundwasser gewaschen werden. Darauf weist die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hin.

Zusätzlich versorgen die Zwischenfrüchte den Boden mit Nährstoffen. Denn im Winter frieren die Pflanzen ab. Die Reste können Landwirte - und auch Hobbygärtner - im Frühjahr dann in den Boden einarbeiten. Die organische Substanz wandeln Regenwürmer und Mikroorganismen letztlich in fruchtbaren Humus um.

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