Blähton im Blumentopf : Verstaubte Tonkügelchen für Hydrokultur abwaschen

Die Tonkügelchen in Hydrokultur-Systemen sind ein Naturprodukt, das bei etwa 1250 Grad in einem Trommelofen gebrannt wird.  
Die Tonkügelchen in Hydrokultur-Systemen sind ein Naturprodukt, das bei etwa 1250 Grad in einem Trommelofen gebrannt wird.  

Die Tonkügelchen in Hydrokultur-Systemen haben eine lange Lebensdauer. Mit der Zeit sehen sie jedoch nicht mehr so frisch aus, Staub- und Salzablagerungen sind zu erkennen. Ein einfaches Abwaschen mit reinem Wasser ist oft ausreichend, um die Körner zu säubern.

shz.de von
18. Juli 2018, 12:41 Uhr

Die Kügelchen für die Hydrokultur von Zimmerpflanzen verstauben mit der Zeit. Hier bietet es sich an, den Blähton beim Gießen mit Wasser abzuspülen.

Das helfe auch bei Salzablagerungen, erläutert Alexander Hildebrand, Vorstandsmitglied des Fachverbandes Raumbegrünung und Hydrokultur. «Sollte dies nicht reichen, wäre die nachhaltige Version, die Blähtonkörner zu waschen und auszukochen. Sie sind dann keimfrei und wieder sauber.»

Alternativ kann die oberste Schicht Kügelchen ausgetauscht werden. «Generell ist das aber nur bei Anlagen von mehr als 15 bis 20 Jahren nötig», sagt Hildebrand.

Neben Staub zeigen sich am ehesten Salzablagerungen auf dem Blähton, die sich durch den Dünger im Wasser über die Jahren ablagern, erläutert der Experte für Hydrokultur. Verkalken kann der Blähton im oberen Bereich des Gefäßes nur, wenn dieser übergossen wird und sich somit der Kalk an Tonkugeln absetzen kann. Dies geschieht bei ordnungsgemäßer Pflege sehr selten, aber etwa wenn man bei einer Pflanze wie dem Ficus das Wasserreservoir der Hydrokultur wegen einer längeren Abwesenheit stark auffüllen muss.

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