Pflanze der Woche : Prärielilien im Hochsommer setzen

Prärielilien wie die «Camassia leichtlinii Sacajawea» sind eine beliebte Futterquelle von bestäubenden Insekten. Gepflanzt werden sie am besten in den Sommermonaten. fluwel.de/Grünes Presseportal
Prärielilien wie die «Camassia leichtlinii Sacajawea» sind eine beliebte Futterquelle von bestäubenden Insekten. Gepflanzt werden sie am besten in den Sommermonaten. fluwel.de/Grünes Presseportal

Wer sich Prärielilien in den Garten holen möchte, sollte das Pflanzen noch in den kommenden Wochen erledigen. Denn die Zwiebeln vertragen keine Nässe.

shz.de von
16. August 2018, 15:22 Uhr

Die Prärielilie (Camassia leichtlinii) gehört zu den Hyazinthengewächsen und sieht auch ein bisschen aus wie die große Schwester der Frühlingsboten.

Wer sich im kommenden Frühling an der prachtvollen Lilie erfreuen möchte, sollte die Zwiebeln im Hochsommer setzen, rät der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG). Wie viele Verwandte mögen auch die Zwiebeln der Prärielilie keine Nässe. Deshalb sollte ins Pflanzloch unbedingt etwas Sand oder Kies als Drainage gegeben werden.

Beim Setzen der Zwiebeln darf ordentlich tief gegraben werden: Gute 15 bis 20 Zentimeter tief kommen sie in die Erde. Zwischen einzelnen Pflanzen sollten 20 bis 30 Zentimeter Platz sein, denn die Prärielilie wächst recht ausladend. Der BDG empfiehlt, die Erde um die Zwiebeln gut anzudrücken.

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