Warm und sonnig : Physalis hat ähnliche Ansprüche wie Tomatenpflanze

Pergamentartige Hüllen umgeben die strahlend orangefarbenen Früchte der Physalis.
Pergamentartige Hüllen umgeben die strahlend orangefarbenen Früchte der Physalis.

Die Physalis stammt eigentlich vom amerikanischen Kontinent. Doch Hobbygärtner können auch hierzulande die Früchte der Pflanze ernten. Beim Standort gibt es jedoch einige Dinge zu beachten.

shz.de von
22. Mai 2018, 11:26 Uhr

Die Physalis lässt sich auch in Deutschland aufziehen. Dabei können Hobbygärtner sich an den Bedingungen für die Aufzucht von Tomaten orientieren, denn beide Pflanzen sind eng miteinander verwandt, erläutert das Bundeszentrum für Ernährung in Bonn.

Beide Pflanzen mögen geschützte, warme und sonnige Standorte. Gut sind zum Beispiel Plätze vor Südmauern oder an der Sonnenseite einer Hecke oder eines Zauns. Und die Physalis sollte ebenfalls an Stäben oder Rankgittern festgebunden werden, damit die starkwüchsige und hohe Pflanze nicht bricht.

Allerdings: Anders als bei Tomaten ist das Abbrechen der Seitentriebe, das sogenannte Ausgeizen, an der Physalis nicht notwendig. Aber die Experten raten dazu, wenn die Früchte nicht ausreifen. Dann sollte man einige Triebe entfernen oder die Triebspitzen kürzen, so dass die Physalis all ihre Kraft in die Früchte und nicht in weiteres Wachstum steckt.

Und es gibt noch einen Unterschied: Die Nährstoffansprüche der Physalis sind laut dem Bundeszentrum sehr gering. Sie kommt mit rund zwei Kilogramm Kompost je Quadratmeter klar.

Die Physalis (Physalis peruviana) ist auch als Andenbeere oder Kapstachelbeere bekannt.

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