zur Navigation springen

Kübelpflanzen langsam an die frische Luft gewöhnen

vom

Bonn (dpa/tmn) - Haben Kübelpflanzen im Haus überwintert, sollten sie im Frühjahr nicht gleich in die pralle Sonne gestellt werden. Denn dafür sind Blätter und Triebe noch zu empfindlich.

shz.de von
erstellt am 26.Mai.2013 | 05:33 Uhr

Bonn (dpa/tmn) - Haben Kübelpflanzen im Haus überwintert, sollten sie im Frühjahr nicht gleich in die pralle Sonne gestellt werden. Denn dafür sind Blätter und Triebe noch zu empfindlich.

Im Haus überwinterte Kübelpflanzen vertragen die pralle Sonne im Freien anfangs nicht. Im April kann sie am Mittag schon sehr kräftig scheinen - und Blätter und Triebe holen sich einen Sonnenbrand. Daher sollte man die Pflanzen langsam an das Klima im Freien gewöhnen, rät der Zentralverband Gartenbau in Bonn. Sie sollten erst einmal nur stundenweise aus dem Winterquartier an einen halbschattigen Standort im Freien kommen.

Schaden können den Pflanzen auch noch die Spätfröste, mit denen in Deutschland bis Mitte Mai gerechnet werden muss. Empfindliche Exemplare sollten daher bis dahin über Nacht auf jeden Fall an einem frostfreien Ort stehen, erläutert der Verband.

Die im Haus überwinterten Pflanzen sollten im April zurückgeschnitten werden. Vertrocknete Triebe werden eingekürzt, und die Kronen von Hochstämmchen erhalten wieder eine schöne Form. Bei Bedarf können die Pflanzen nun umgetopft werden. Stark durchwurzelte Pflanzen sollten auf jeden Fall am Anfang der Gartensaison in ein größeres Gefäß kommen. Sie erhalten am besten ein Substrat speziell für Kübelpflanzen. Dieses hat nicht nur die richtige Struktur, sondern ist auch gut durchlüftet. Der Hobbygärtner sollte Langzeitdünger einarbeiten.

Auch wenn man die Zierpflanzen im Winterquartier regelmäßig auf Schädlinge kontrolliert hat, sollte man sie sich noch einmal gut anschauen, bevor sie ins Freie kommen. Oftmals helfe ein kräftiger Rückschnitt, um lästige Besucher loszuwerden, erklärt der Zentralverband.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen