Für Sommerblüher wird es Zeit: Zwiebeln jetzt setzen

 Auch die Rhizome einer dekorativen Dahlie (Dahlia) wie Bluesette müssen beizeiten in die Erde, damit sich eine solche Blütenpracht entfalten kann. Foto: Andrea Warnecke
Auch die Rhizome einer dekorativen Dahlie (Dahlia) wie Bluesette müssen beizeiten in die Erde, damit sich eine solche Blütenpracht entfalten kann. Foto: Andrea Warnecke

Bonn (dpa/tmn) - Sommer, Sonne und dazu tolle Blüten im Garten: Wer sich die warme Jahreszeit so vorstellt, sollte jetzt aktiv werden: Die Blumenzwiebeln der Sommerblüher müssen in die Erde.

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25. Mai 2013, 11:33 Uhr

Bonn (dpa/tmn) - Sommer, Sonne und dazu tolle Blüten im Garten: Wer sich die warme Jahreszeit so vorstellt, sollte jetzt aktiv werden: Die Blumenzwiebeln der Sommerblüher müssen in die Erde.

Wenn Krokusse, Tulpen und Narzissen verblüht sind, brauchen sie Nachfolger im Beet. Die im Sommer blühenden Zwiebelpflanzen müssen daher bereits im Frühling unter die Erde kommen, erläutert der Zentralverband Gartenbau in Bonn. Zwiebeln, Knollen und Rhizome von Dahlien, Freesien, Steppenkerzen, Ruhmeskronen, Montbretien, Lilien sowie Anemonen stammen ursprünglich aus frostfreien Regionen wie Südafrika oder Amerika. Sie gedeihen daher hierzulande erst nach der Frostperiode gut.

Wichtig ist ein geschützter Standort und ein durchlässiges Substrat. Dnn die Zwiebelblüher mögen keine Staunässe, erläutert der Zentralverband. Für Töpfe verwende man am besten Kübelpflanzenerde, die ausreichend Wasser speichern kann.

Die Zwiebeln und Knollen sollten zweimal so tief gepflanzt werden, wie sie hoch sind. Wer nicht direkt einen Langzeitdünger gibt, sollte mit der Düngung nachlegen, wenn die Triebe circa zehn Zentimeter hoch sind. Als Schutz vor Wühlmäusen rät der Verband, die Zwiebeln im Beet in kleine Pflanzkörbe zu setzen.

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