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Duftpelargonien: Coca-Cola-Geruch auf dem Balkon

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Bonn (dpa/tmn) - Schon eine zarte Berührung der Blätter, ein Windhauch oder ein Regentropfen reicht, und verströmen Duftpelargonien ihre ungewöhnliche Note. Damit halten sie so manchen Plagegeist fern.

Bonn (dpa/tmn) - Schon eine zarte Berührung der Blätter, ein Windhauch oder ein Regentropfen reicht, und verströmen Duftpelargonien ihre ungewöhnliche Note. Damit halten sie so manchen Plagegeist fern.

Duftpelargonien riechen nach Zitrone oder Apfel, sogar nach Schokolade oder Coca-Cola. Das vertreibt lästige Insekten. Die Triebspitzen geben ihr Aroma Kuchen, Marmeladen, Salaten und Getränken. Auch für kosmetische Produkte wie Badesalz, Öl oder Duftsäckchen sind die Duftnoten beliebt.

Die Pflanzen sind mit den bekannten Geranien für den Balkon verwandt, unterscheiden sich aber in ihrer Pflege, erklärt der Zentralverband Gartenbau in Bonn. Duftpelargonien lieben einen sonnigen Standort und vertragen gegenüber den Balkongeranien auch mal eine kurze Trockenperiode. Eine Düngergabe im Monat reiche aus. Bricht der Hobbygärtner die Triebspitzen regelmäßig ab, wächst die Pflanze kompakt. Pinzieren nennt der Profi das.

Die Blätter der Duftpelargonien sind sehr unterschiedlich. Manche sind einem Eichblatt ähnlich, andere tief gelappt wie die des Ahorn. Es gibt raue oder samtige Oberflächen. So vielfältig die verschieden grünen oder panaschierten Blätter sind, so unscheinbar sind ihre Blüten. Sie sind zierlich, aber schön gezeichnet, erläutert der Verband.

Von der Duftpelargonie, im Handel oft als Duftgeranie angeboten, gibt es mehr als 300 Arten. Sie stammen überwiegend aus Südafrika, und lieben entsprechend ihrer Herkunft karge Böden. Die Pflanzen sind Trockenheit ebenso wie heftige Regenfälle gewöhnt. Da sie genügsam sind, wurden die Wildarten der Pelargonie für Terrassen und Balkone interessant. Allerdings sind sie wie die Balkongeranie nicht winterhart und sollten frostfrei überwintern.

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erstellt am 15.Aug.2013 | 11:22 Uhr

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