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Gartensaison : Der Sommer wird im Frühling gepflanzt

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Wer den Sommer im Herzen trägt, hört jetzt schon die Bienen summen, sieht vor dem inneren Auge wundervolle Blütenfarben und hat deren angenehmen Düfte in der Nase. Zeit, charmante Zwiebelblüher im Garten zu pflanzen.

shz.de von
erstellt am 05.Mai.2017 | 04:00 Uhr

Wer den Sommer im Herzen trägt, hört jetzt schon die Bienen summen, sieht vor dem inneren Auge die wundervollen Blütenfarben und hat deren angenehmen Düfte in der Nase. Freizeitgärtner können dem Kribbeln in den Fingern schon jetzt freien Lauf lassen. Der Sommer wird im Frühling gepflanzt – mit Knollen- und Zwiebelpflanzen, die den Winter vor Frost geschützt verbracht haben. „Nach den Eisheiligen im Mai dürfen die frostempfindlichen Kraftpakete endlich in die Erde“, erklärt Carlos van der Veek, Blumenzwiebelexperte von Fluwel. „Es dauert nicht lange, bis sich die ersten Triebe zeigen und einige Wochen später kann man sich über die ersten Blüten freuen.“ Der Niederländer hat auch in diesem Jahr sein Sommersortiment im Onlineshop www.fluwel.de um einige Schätze und Raritäten erweitert. Davon lassen sich einige auch in Töpfen und Kübeln kultivieren – als Blütenschmuck für Balkon und Terrasse.

Schönhäutchen

Schlicht weiß und doch aufsehenerregend sind die Blüten der Ismene festalis 'Zwanenburg'. „Manche nennen sie liebevoll die ‚Orchidee des Gartens‘“, erzählt van der Veek. „Ihre Blütenform ist so exotisch, dass sie dem Vergleich definitiv standhält. Die Ismene ist jedoch keine Diva. Sie verbindet Schönheit mit sehr guten Garteneigenschaften – und duftet dabei auch noch angenehm.“ In der Natur kommt das „Schönhäutchen“, so ihr deutscher Name, in Teilen Südamerikas und der Karibik vor. An einem sonnigen, windgeschützten Standort wird sich die Zwiebelblume bestens entwickeln.

<p>Schlicht weiß und doch aufsehenerregend sind die Blüten des Schönhäutchens, Ismene festalis 'Zwanenburg'.</p>

Schlicht weiß und doch aufsehenerregend sind die Blüten des Schönhäutchens, Ismene festalis 'Zwanenburg'.

Foto: fluwel.de.


Korallentropfen

Bereits 1837 wurde die Bessera elegans als Knolle aus Mexiko nach Europa eingeführt, blieb jedoch zunächst eine Rarität, an der sich vor allem englischen Sammler erfreuten. Sie nannten die zart wirkende, blutrot blühende Pflanze hingebungsvoll „Korallentropfen“. Die Sorte 'Elegance' bringt beste Garteneigenschaften mit: „Ihre Stiele sind zwar hauchdünn, aber äußerst standfest“, so van der Veek. „Die Bessera liebt die Sonne. Das sollten Sie bei der Standortwahl berücksichtigen und vergessen Sie vor allem nicht, einige Korallentropfen zu pflücken. Denn sie sehen in einer Vase wirklich fantastisch aus.

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Foto: fluwel.de

Tigerblume

Die mexikanische Tigerblume (Tigridia pavonia) trägt eine farbstarke Blüte in leuchtendem Rot, Orange, Gelb oder in Weiß. In der Mitte zeigt sie sich getupft, was ihr wohl den exotischen Namen verlieh. Ihre Schönheit ist vergänglich: jede Blüte lebt nur einen einzigen Tag. Der Stiel bildet jedoch gleich darauf eine neue, sodass sich der Gartenfreund bis zu zwei Monate lang täglich über Blüten freuen kann. Die 30 Zentimeter hohen Pflanzen eignen sich sehr gut, um daraus eine farbenprächtig blühende Wiese zu pflanzen. An einem sonnigen Standort und bei regelmäßigem Gießen entwickeln sich die Knollen zu prächtigen Tigerblumen.

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Foto: fluwel.de

 

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