Trösten : Was tun, wenn sich das Enkelkind weh tut?

Nach einem kleinen Sturz hilft es Enkelkindern, wenn sie von ihren Großeltern getröstet werden.
Nach einem kleinen Sturz hilft es Enkelkindern, wenn sie von ihren Großeltern getröstet werden.

Passen die Großeltern auf ihr Enkelkind auf, sind sie oft besonders vorsichtig. Sie sollten ihre Ängste aber nicht auf die Kinder übertragen. Doch wie reagieren sie am besten, wenn sich das Enkelkind doch einmal wehtut?

shz.de von
27. Juli 2018, 04:56 Uhr

Gerade weil es nicht das eigene Kind ist, plagen manche Großeltern Ängste. Dass das Enkelkind vom Klettergerüst fällt, dass es stürzt oder sich verbrennt.

Diese Befürchtungen sind völlig normal, sagt der Psychologe und Ratgeberautor Hans Berwanger. Am besten leisten Oma und Opa bei waghalsigen Klettereien etwas Hilfestellung, statt das Kind sich selbst zu überlassen. Ist es doch mal gefallen, hilft Trösten auch über den eigenen Schreck hinweg.

«Wer pustet und «Heile, heile Segen» singt, überträgt die eigene Angst nicht auf das Kind», erklärt Berwanger.

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