Großer Stressfaktor : Verlust von Partner oder Freunden belastet am meisten

Der Verlust eines nahestehenden Menschen ist mit Trauer und Schmerz verbunden. /dpa
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Der Verlust eines nahestehenden Menschen ist mit Trauer und Schmerz verbunden. /dpa

Schmerzvolle Ereignisse gehören zum Leben dazu. Welche Geschehnisse von Menschen als besonders belastend empfunden werden, zeigt eine Studie.

shz.de von
11. Juli 2017, 04:17 Uhr

Einschneidende Ereignisse sind für jeden ein großer Stressfaktor. Die britische Physiological Society hat nun in einer Studie herausgefunden, welche als besonders belastend empfunden werden.

Auf den ersten drei Plätzen wurden der Tod eines nahestehenden Menschen genannt, eine Freiheitsstrafe und der Verlust des Zuhauses durch Flut oder Feuer.

Die Bedrohung durch Terrorismus kam an 13. Stelle, direkt vor dem Verlust des Smartphones (14). An der Studie beteiligten sich 2000 Probanden, heißt es in der Zeitschrift «Psychologie Heute» (Ausgabe 08/2017).

Die Experten fanden außerdem heraus, dass das Gefühl von Stress mit dem Alter der Befragten zunimmt. Das stehe im Zusammenhang mit chronischen oder langfristigen gesundheitlichen Problemen. Stress kann sowohl das Gehirn als auch das Immunsystem negativ beeinflussen.

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