Anzeige: KinderwunschKiel : Ungewollt kinderlos? Was Paare wissen sollten

KinderwunschKiel

Das Durchschnittsalter bei der Geburt des ersten Kindes steigt seit Jahren - ein Grund für den Bedarf vieler Paare an medizinischer Beratung.

Eine Frauenärztin berichtet über mögliche Ursachen, Vorurteile und Behandlungsmöglichkeiten eines unerfüllten Kinderwunsches.

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27. Dezember 2021, 00:01 Uhr

Genau wie der Traumjob oder das Eigenheim ist für viele Menschen die eigene Familie ein zentraler Bestandteil der Lebensplanung. Doch was passiert, wenn es mit dem Schwangerwerden nicht so einfach klappt, wie man sich das wünscht? Für viele Paare ist ein unerfüllter Kinderwunsch ein großes Tabuthema, über das sie selbst mit ihren engsten Verwandten und Freunden nur ungern sprechen. Bei einem so sensiblen und persönlichen Thema wie der Kinderplanung ist es wichtig, eine feste Ansprechperson zu haben, die die individuelle Vorgeschichte gut kennt und das Problem ernst nimmt.

Anlaufstelle für Betroffene zur unabhängigen Beratung und für eine entsprechende medizinische Behandlung ist die inhabergeführte Praxis KinderwunschKiel in Kiel. Sie hat sich als einziges Zentrum in Schleswig-Holstein ausschließlich auf die Kinderwunschbehandlung spezialisiert. Die vertrauliche und persönliche Beratung in einem familiären Umfeld ist daher fester Bestandteil der Philosophie der Praxis, die schon seit 2007 besteht.

Dr. Angela Carstensen ist Spezialistin für Reproduktionsmedizin seit 2007 und bei KinderwunschKiel seit 2009 tätig. Zum Ärzteteam gehören zudem Dr. Kirsten Schem und Dr. Khadiga Krüger, die derzeit ihre Weiterbildung für den Schwerpunkt Reproduktionsmedizin absolviert.

Dr. Carstensen hat ihre Vermutungen, warum viele Paare so ungern über ihre Schwierigkeiten bei der Empfängnis sprechen:

Das Selbstwertgefühl spielt häufig eine große Rolle, die Angst davor, dass man nicht als ‚richtiger Mann‘ oder ‚richtige Frau‘ wahrgenommen wird, die Angst vor verletzenden Bemerkungen. Denn im weiteren Sinne geht es dabei irgendwie ja auch um Sexualität. Dr. Angela Carstensen, KinderwunschKiel
 
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Dr. Angela Carstensen arbeitete vor ihrer Zeit bei KinderwunschKiel als Oberärztin in der Universitätsfrauenklinik Kiel.

Dabei seien die Ursachen für Probleme beim Schwangerwerden komplex: Im Hintergrund sind die Ursachen oft ähnlich, wie bei vielen Zivilisationskrankheiten. Übergewicht, zu wenig Bewegung, ein zu hoher Blutdruck, ungesunde Ernährung haben auch in anderen Bereichen schwerwiegende gesundheitliche Folgen. Die durchschnittliche Qualität und Quantität der Spermien heutiger junger Männer scheint deutlich geringer zu sein als noch in der Generation ihrer Väter.

Dazu kommen Erkrankungen bei der Frau, wie Endometriose oder Schilddrüsenfunktionsstörungen. Auch abgelaufene Infektionen im Bauchraum können das Schwangerwerden erschweren, z.B. durch Störungen der Eileiterfunktion. In vielen Fällen gibt es jedoch auch eine familiäre Veranlagung für eine geringere Fruchtbarkeit. Typisches Beispiel sind z.B. Zyklusstörungen oder eine zu geringe Spermienproduktion bei ansonsten kerngesunden Männern. „Das ist für die meisten Menschen am schwierigsten zu akzeptieren. An einer Veranlagung kann man selbst nicht viel ändern.“ Allerdings kann die moderne Medizin helfen.

Auch moderne Trends der Lebens- und Familienplanung tragen dazu bei, dass Paare zunächst Schwierigkeiten bei der Erfüllung ihres Kinderwunsches haben. Durch lange Ausbildungszeiten und andere Erwartungen an den eigenen Lebensweg, als noch vor wenigen Jahrzehnten, fangen viele Frauen erst nach dem 30. Geburtstag an, sich ernsthaft mit dem Thema Kinder zu beschäftigen.

Das Durchschnittsalter unserer Patient*innen liegt bei 37 bis 38 Jahren. Viele haben da noch gar nicht das Gefühl, dass die Zeit drängt, aber erwiesenermaßen nimmt die Fruchtbarkeit ab dem 35. Lebensjahr kontinuierlich ab – und zwar bei beiden Geschlechtern. Dr. Angela Carstensen, KinderwunschKiel
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Das Praxisteam kennt die allermeisten Patient*innen beim Namen.

Im Schnitt habe jedes achte Paar Schwierigkeiten bei der Erfüllung seines Kinderwunsches. Laut Angela Carstensen sind Frauen in der Praxis von KinderwunschKiel besonders häufig wegen einer Reifungsstörung der Eizellen in Behandlung und Männer wegen Einschränkungen der Spermienqualität. Die Probleme sind übrigens etwa gleichverteilt, betont die Ärztin. Das zeigen inzwischen genügend Untersuchungen. In früheren Jahrhunderten sei von vornherein klar gewesen: Wenn es nicht klappt, ist die Frau schuld.

Kinderwunsch Kiel deckt die gesamte Bandbreite der möglichen Behandlungen ab – von den grundlegenden medizinischen Untersuchungen bei Frau und Mann über Hormonbehandlungen und die künstliche Befruchtung bis hin zur Kryokonservierung, also dem Einfrieren von Eizellen und Spermien. Auch gleichgeschlechtliche Paare und Single-Frauen können sich behandeln lassen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit sich begleitend durch traditionelle chinesische Medizin und Akupunktur behandeln zu lassen. Frau Dr. Krüger ist nicht nur Frauenärztin, sondern auch ausgebildete TCM-Ärztin.

In den Räumlichkeiten im Brauereiviertel in Kiel befinden sich neben der Praxis auch das Spermienlabor, das exzellent ausgestattete IVF-Labor, OP- und Aufwachräume. Die Dauer der Behandlung kann je Situation stark variieren: „Es gibt Fälle, bei denen alles ganz schnell geht. Manchmal kann man nach einer grundlegenden Untersuchung beider Partner direkt mit der Behandlung starten und diese führt auch direkt zum Erfolg. Seltener zieht sich das Ganze auch mal über zwei Jahre hin. Noch seltener gibt es immer wieder Paare, bei denen es trotz größter Bemühungen nicht klappt.“ Insgesamt liege die Chance, irgendwann ein Baby in den Armen zu halten, aber bei etwa 85-90%.

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Das motivierte Ärzteteam berät sorgfältig, welche Behandlungsschritte in der jeweiligen Situation wirklich Sinn ergeben. Um bei diesem schwierigen Thema zu helfen und zu unterstützen, sind Angela Carstensen und ihr erfahrenes Team von KinderwunschKiel, sowie ein eingespieltes Netzwerk von Spezialisten aus angrenzenden Bereichen da. Sie freuen sich über jedes Paar, das den Schritt wagt und sich in die Beratung begibt.

Was das soziale Stigma angeht, sagt die Ärztin: „Viele Paare erzählen uns, dass sie nach der Behandlung, wenn alles läuft und das Baby da ist, doch mal offener mit Bekannten reden. Und plötzlich scheinen überall im Umfeld ähnliche Fälle ‚aufzutauchen‘…“

Fazit: Betroffene sind mit ihren Problemen nicht allein und sie sind auch nicht ‚schuld‘ – es braucht nur ein wenig Mut, das Gespräch zu suchen. Denn es gibt Möglichkeiten, den größten Wunsch doch zu erfüllen!

KinderwunschKiel

Dr. med. Angela Carstensen
Dr. med. Kirsten Schem

Im Brauereiviertel 5
24118 Kiel

Telefon: +49 (0)431-55 34 33

E-Mail: info@kinderwunschkiel.de

Web: www.kinderwunschkiel.de

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