Gesundes Gemüse : Wenig Kalorien, viele Nährstoffe: Was den Staudensellerie zum Supergemüse macht

Jungen Staudensellerie muss man nicht schälen, da er weniger harte Fäden enthält. /dpa-tmn/dpa
Jungen Staudensellerie muss man nicht schälen, da er weniger harte Fäden enthält. /dpa-tmn/dpa

Warum das Gemüse öfter auf deutschen Tellern landen sollte.

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08. Juli 2018, 05:29 Uhr

Er regt die Verdauung an, liefert dem Körper wichtige Mineralstoffe, enthält Vitamine und wertvolle Öle: der Staudensellerie, auch Stangensellerie genannt, ist ein echtes Kraftpaket, zählt jedoch zum unterschätzten Gemüse. Im Mittelmeerraum beheimatet, schafft er es relativ selten auf die deutschen Teller. Dabei eignet sich die feine Würze des Gemüses hervorragend für Suppen, Soßen und Nudeln.

Kleines Gemüse, große Vorteile

Wer sich einmal genauer mit dem Staudensellerie beschäftigt, lernt schnell mehr über die Vorteile: Er enthält Kalium, Natrium, Magnesium und Kalzium sowie Vitamin E, das Provitamin A und ätherische Öle. Und weil der Staudensellerie einen großen Wasseranteil birgt, muss man sich um Kalorien keine Gedanken machen.

Wie man Staudensellerie zubereiten kann

Nicht nur in der Suppe macht der Staudensellerie eine gute Figur, sondern auch als gedünstete Beilage zu Geflügel und Fisch oder gratiniert sogar als Hauptgericht. Wer das Gemüse gerne roh mag, kann die feinen, inneren Stangen mit einem Dip verspeisen, in einem Salat verarbeiten oder in der Kombination mit Äpfeln und anderen Obstsorten zu sich nehmen.

Die Zubereitung geht unkompliziert und schnell: einfach den Wurzelansatz entfernen, die Stangen unter fließendem Wasser abspülen und je nach Rezept in Stücke, Scheiben oder kleine Würfel schneiden. Schälen ist nicht unbedingt erforderlich, sind die äußeren Stiele jedoch zu faserig, kann man die Fäden mit einem Messer abziehen. Die Blätter lassen sich übrigens auch verwerten, und zwar als Würzmittel für Suppen und Soßen.

Fünf wissenswerte Fakten

  • Staudensellerie gehört zur Familie der Doldenblütler.
  • Das Gemüse stammt von der wilden Sellerie ab, die von der Mittelmeerküste stammt.
  • Im Gegensatz zum bekannteren Knollensellerie bildet Staudensellerie nur kleine Wurzelknollen aus, trägt dafür aber fleischige Blattstiele mit kleinen Blättern an den Enden.
  • Staudensellerie kann je nach Sorte verschiedene Farben haben - von hell bis goldgelb und grün.
  • Im Supermarkt bekommt man zumeist den grünen Sellerie, der sich durch einen milden Geschmack auszeichnet.
  • Frischen Staudensellerie erkennt man an kackigen, festen Stangen ohne Flecken. In Folie im Kühlschrank hält er sich bis zu zwei Wochen lang.
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