Weinschorle richtig mischen

 Wasser und Wein zu gleichen Teilen und beides gut gekühlt - fertig ist ein leichtes Sommergetränk. Foto: DWI
Wasser und Wein zu gleichen Teilen und beides gut gekühlt - fertig ist ein leichtes Sommergetränk. Foto: DWI

Mainz (dpa/tmn) - Gut gekühlt und halb so viel Alkohol wie ein normales Glas Wein: Wer an heißen Sommertagen nicht auf Rebensaft verzichten möchte, ist mit einer Weinschorle gut beraten.

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16. August 2013, 05:33 Uhr

Mainz (dpa/tmn) - Gut gekühlt und halb so viel Alkohol wie ein normales Glas Wein: Wer an heißen Sommertagen nicht auf Rebensaft verzichten möchte, ist mit einer Weinschorle gut beraten.

Üblicherweise werden bei dem Mischgetränk ein trockener Weißwein und ein mittelstark bis stark perlendes Mineralwasser zu gleichen Teilen in ein Glas gegossen. Das Getränk habe dann einen Alkoholgehalt von fünf bis sechs Prozent, erläutert Ernst Büscher vom Deutschen Weininstitut in Mainz. Das Wasser sollte möglichst wenig Eigengeschmack haben.

Klassiker sei eine Rieslingschorle, die von Natur aus eine frische Fruchtsäure und Aromen hat, die an Äpfel, Pfirsich oder Grapefruit erinnern. Soll es ein Getränk mit weniger Säure sein, empfiehlt Büscher einen Müller-Thurgau oder Silvaner. Weniger herb werde es mit einem halbtrockenen oder lieblichen Wein. Sei ein süßer Geschmack gewollt, lässt sich der Wein auch mit klarem Zitronensprudel anstelle von Mineralwasser aufgießen.

Weitere Alternativen sind Roséschorlen, die Büscher zufolge aromatischer schmecken als Weißweinschorlen. Wer eine Rotweinschorle zubereiten will, nimmt am besten eine gerbstoffarme Rebsorte wie Portugieser, Spätburgunder oder Schwarzriesling. Gerbstoffe und Kohlensäure passen laut dem Experten nicht gut zueinander.

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