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Ernährung & Gesundheit

19. August 2017 | 02:20 Uhr

Kolumne : Vorsicht Elchgefahr

vom

Man sollte meinen, die größte Verletzungsgefahr droht Fußballern auf dem Platz. Doch das stimmt nur bedingt, wie die Historie zeigt.

Auch ein Elch, ein Karpfen oder eine Fernbedienung können bedrohlich werden. Das Schöne: Bei so manchem Fauxpas, der zu einer Zwangspause für die Profis führte, kann man nicht nur schmunzelnd den Kopf schütteln, sondern auch etwas für den anstehenden Urlaub lernen.
Gewarnt seien zum Beispiel Skandinavien-Liebhaber. Dort stieß der norwegische Nationalspieler Svein Grondalen in den 70er Jahren beim Joggen mit einem Elch zusammen. Das nächste Länderspiel musste Grondalen absagen. Wer in der freien Zeit gerne beim Angeln ausspannt, sollte an den früheren englischen Torhüter David Seaman denken. Beim Versuch, einen 13-Kilo-Karpfen aus dem Wasser zu ziehen, renkte er sich seinerzeit die Schulter aus. Petri Dank.
Aber auch Zuhause lauert die Gefahr. Der für Bremen spielende Österreicher Marko Arnautovic verdrehte sich in diesem Frühjahr beim Spielen mit seinem Hund im Garten das Knie. Diagnose: Innenbandriss. Der irische Nationalstürmer Robbie Keane brachte sogar das Kunststück fertig, sich beim Versuch, die TV-Fernbedienung mit dem Fuß zu greifen, mehrere Bänder zu reißen.
Selbstverursacht - und noch dümmer als Keane - ist die Nagelentzündung, die sich der englische Ex-Nationalstürmer Darius Vassell zufügte. Vassell hatte tatsächlich versucht, mit einer Bohrmaschine eine Blutblase unter dem Nagel seines rechten großen Zehs zu entfernen. Danach hatte er einige Wochen Zwangsurlaub. Von Fußballprofis kann man also nicht nur abschauen, wie Übersteiger und Fallrückzieher funktionieren. Man lernt auch, was man lieber nicht nachahmen sollte. In diesem Sinne: Genießen Sie Ihren Urlaub und bleiben Sie gesund.

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erstellt am 08.Jun.2012 | 11:54 Uhr

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