Von Osten nach Westen: Die Sonnenblume folgt dem Licht

 Sie wandern mit der Sonne: Sonnenblumen bewegen ihre Köpfe täglich von Osten über den Süden nach Westen. Foto: Andrea Warnecke
Sie wandern mit der Sonne: Sonnenblumen bewegen ihre Köpfe täglich von Osten über den Süden nach Westen. Foto: Andrea Warnecke

Berlin (dpa/tmn) ? Der Anblick der Sonnenblume ist majestätisch: Sie hat meterhohe, kräftige Stiele, auf denen leuchtend gelbe Blütenränder thronen. Doch wo wird diese Pflanze am besten platziert?

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26. Mai 2013, 05:33 Uhr

Berlin (dpa/tmn) ? Der Anblick der Sonnenblume ist majestätisch: Sie hat meterhohe, kräftige Stiele, auf denen leuchtend gelbe Blütenränder thronen. Doch wo wird diese Pflanze am besten platziert?

Die ursprünglich in Nordamerika beheimatete Sonnenblume (Helianthus anuus) fasziniert Menschen rund um den Globus. Schon die Azteken verehrten die einjährige Pflanze, die heute vor allem wegen des Öls weltweit geschätzt wird, erläutert der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin.

Bei der Standortwahl ist ihr Name Programm: Der BDG rät, die Samen an einem sonnigen Plätzchen zwischen April und Mai zu säen. Besonders eindrucksvoll wirken die Blumen in Gruppen vor Hauswänden und Zäunen, deren Windschatten sie vor dem Abknicken schützt.

Dank regelmäßiger Düngergaben werden die Pflanzen je nach Sorte innerhalb weniger Monate bis zu drei Meter hoch. Bei ausreichender Feuchtigkeit entfalten sie große Blüten, die in hellem Gelb über Orange bis hin zu dunklem Rot strahlen können. Diese richten sich nach dem Lauf der Sonne aus ? eine tägliche Reise von Osten über den Süden nach Westen.

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