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Halloween-Tipp : Von Laterne bis Marmelade: Das lässt sich alles aus Kürbis machen

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Aus der Onlineredaktion

Das orangefarbene Beerengewächs gehört im Herbst zu den beliebtesten Früchten in Deutschland. Und sie bietet verschiedenste Verwendungsmöglichkeiten.

Kiel | Am Sonnabend heißt es wieder: „Süßes! Sonst gibt’s Saures“. Doch an Halloween dürfen auch Kürbisse nicht fehlen. Ein ausgehöhlter Kürbis mit gruseliger Fratze und von innen beleuchtet dient im Herbst ‒ und besonders an Halloween ‒ als Dekoration.

Aber auch die kleinen Zierkürbisse sind als herbstliche Deko nicht mehr wegzudenken. Im Herbst hat das gesunde Beerengewächs Hochsaison und eignet sich als Beilage, Suppe, Marmelade oder im Kuchen. „Damit Sie den Kürbis nicht nur als Laterne verwenden, sondern auch das Fruchtfleisch verarbeiten können, sollten Sie beim Kauf auf eine reife Frucht achten“, rät André Jeschkeit von der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Kiel.

„Die erkennen Sie an einem dumpfen Klopfgeräusch und einem harten holzigen Stiel.“ Je größer der Kürbis ist, umso einfacher funktioniert das Aushöhlen und ist gerade bei Kindern sehr beliebt. Sie können beim Aushöhlen mit Löffeln helfen und die gruselige Fratze auf den Kürbis malen. „Das Schnitzen sollte aus Sicherheitsgründen jedoch ein Erwachsener übernehmen“, rät André Jeschkeit.

Der Hokkaidokürbis ist in der Küche besonders beliebt. Diese Sorte eignet sich hervorragend für Suppen und ist ein kalorienarmer Sattmacher, der unter anderem Beta-Karotin, Vitamin C und Vitamin E liefert.

Auch die Kürbiskerne können weiterverarbeitet werden. „Geröstet schmecken sie in der Suppe lecker oder als Snack für zwischendurch“, sagt André Jeschkeit.

Kürbiskernöl, das aus den Kernen gewonnen wird, peppt zudem jeden Salat auf. Das Öl stärkt unter anderem die Prostata und hilft gegen Blasenbeschwerden.

Noch ein weiterer Tipp: Sollte das Kürbisgericht bitter schmecken, dann entsorgen Sie es lieber. Der Bitterstoff Cucurbitacin ist giftig und kann zu Übelkeit, Magenkrämpfen, Durchfall und Erbrechen führen.

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erstellt am 29.Okt.2015 | 05:30 Uhr

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