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Von der Wiese auf den Teller: Löwenzahn als Delikatesse

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Berlin (dpa-infocom) - Derzeit sprießt er wieder in sattem Gelb auf vielen Wiesen. Doch Löwenzahn kann mehr als nur schön aussehen: Die Pflanze macht sich ebenso gut als Wildkraut in der Küche.

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erstellt am 29.Mai.2013 | 11:33 Uhr

Berlin (dpa-infocom) - Derzeit sprießt er wieder in sattem Gelb auf vielen Wiesen. Doch Löwenzahn kann mehr als nur schön aussehen: Die Pflanze macht sich ebenso gut als Wildkraut in der Küche.

Man sieht ihn auf fast jeder Wiese, aber nur selten auf dem Teller. Dabei ist Löwenzahn (Taraxacum officinale) durchaus genießbar: Sowohl die Blätter, als auch die Blüten und sogar die Wurzeln kann man essen, erläutert der Verbraucherinformationsdienst aid. Löwenzahn enthalte viel Vitamin C, A, sowie Magnesium, Kalzium und sekundäre Pflanzenstoffe. Damit wirke die Pflanze Entzündungen entgegen und rege die Verdauung an.

Gut schmeckt Löwenzahn zum Beispiel in Frühlingssalaten. Schmand oder Sahne im Dressing mildern den bitteren Geschmack ab. Würzen lassen sich mit der Pflanze auch Kräuterrisottos, Suppen oder Eierspeisen.

Verbraucher sammeln Löwenzahn am besten im eigenen Garten oder auf Wiesen, die nicht an stark befahrenen Straßen liegen, rät der aid. Generell sollten Wildkräuter immer gründlich gewaschen und noch am selben Tag verzehrt werden.

Für ein Löwenzahnpesto ein Bund Löwenzahnblätter mit Knoblauch, Olivenöl, Zitronensaft, gerösteten Sonnenblumenkernen und Parmesan pürieren und anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken. Guten Appetit!

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