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Vom Arzt verordnete Orthese stellt erkranktes Gelenk ruhig

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Düren (dpa/tmn) - Im Gegensatz zu Bandagen und anderen Verbänden sind Orthesen verschreibungspflichtige Stützkorsagen. Sie sind oft mit Plastik verstärkt oder mit Scharnieren versehen.

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erstellt am 29.Mai.2013 | 05:33 Uhr

Düren (dpa/tmn) - Im Gegensatz zu Bandagen und anderen Verbänden sind Orthesen verschreibungspflichtige Stützkorsagen. Sie sind oft mit Plastik verstärkt oder mit Scharnieren versehen.

Bei gezerrten Bändern oder einer verstauchten Halswirbelsäule helfen Bandagen meist nicht weiter. Dann kann als orthopädisches Hilfsmittel eine sogenannte Orthese zum Einsatz kommen, um den betroffenen Körperteil vollständig ruhig zu stellen oder zu stabilisieren. Darauf weist der Herstellerverband für medizinische Kompressionstherapie und orthopädische Hilfsmittel Eurocom in Düren hin.

Eine Orthese wird vom Arzt verordnet. Sie unterscheide sich von einer Bandage darin, dass sie aus festerem Material besteht, das seine Form behält, wenn daran gezogen oder das ruhiggestellte Gelenk bewegt wird. Orthesen haben oft auch weitere Bestandteile wie Zügel, Bügel, Stäbe oder einstellbare Gelenke.

Bandagen dagegen bestehen meist aus einer Kombination aus Textilien und elastischen Einsätzen. Sie sind auch ohne Rezept erhältlich, zum Beispiel im Discounter. Freizeitsportler wenden sie manchmal an, um Verletzungen vorzubeugen.

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