Anzeige: VAMED Ostseeklinik Damp : Wenn im Alter der Rücken schmerzt – so helfen die Spezialisten in der Ostseeklinik Damp

Wenn Beschwerden trotz unterschiedlicher Therapieversuche bestehen bleiben und die Lebensqualität immer mehr einschränken, ist der Gang zum Spezialisten ratsam.

Avatar_shz von
14. Februar 2020, 11:16 Uhr

Damp | Rückenschmerzen hat fast jeder hin und wieder mal – gerade, wenn man nicht mehr 20 Jahre alt ist. In der VAMED Ostseeklinik Damp finden betagte Menschen Spezialisten für typische Wirbelsäulenerkrankungen des höheren Lebensalters.

Mobil zu sein und sich schmerzfrei bewegen zu können, bedeutet Teilhabe am sozialen Leben. Wer fit ist, ist mittendrin. Dazu passt, dass heutzutage viele Senioren höhere Ansprüche an ihre Gesundheit stellen als noch frühere Generationen. Sie nehmen Beschwerden nicht mehr einfach so als altersbedingt hin. „Zu Recht“, findet Privatdozent Dr. Aldemar Hegewald:

Wer aufgrund einer Einengung des Spinalkanals nur noch 300 Meter am Stück gehen kann, leidet nicht nur unter Schmerzen, sondern ist auch zunehmend sozial isoliert. Privatdozent Dr. Aldemar Hegewald, Chefarzt der Abteilung Neurochirurgie/Wirbelsäulenchirurgie an der VAMED Ostseeklinik Damp.
 

Wer nicht aufpasst, gerät darum leicht in eine Abwärtsspirale aus Bewegungsmangel und sinkender Leistungsfähigkeit, ist Hegewald überzeugt.

Privatdozent Dr. Aldemar Andres Hegewald ist Chefarzt der Abteilung für Neurochirurgie/Wirbelsäulenchirurgie der VAMED Ostseeklinik Damp. Er ist Spezialist für die Behandlung schwieriger Wirbelsäulenproblematiken, z.B. nach Voroperationen und komplizierten Verläufen sowie auf Wirbelsäulenerkrankungen bei betagten und stark übergewichtigen Menschen.
VAMED Ostseeklinik Damp

Privatdozent Dr. Aldemar Andres Hegewald ist Spezialist für die Behandlung schwieriger Wirbelsäulenproblematiken, z.B. nach Voroperationen und komplizierten Verläufen sowie auf Wirbelsäulenerkrankungen bei betagten und stark übergewichtigen Menschen.

 

Im Gegensatz dazu bedeutet es eine enorme Verbesserung der Lebensqualität, wenn man nach einer Operation und etwa fünf Tagen Klinikaufenthalt wieder an Familienunternehmungen teilnehmen und sogar kleine Wanderungen bewältigen kann. Doch jede OP sollte im Hinblick auf Risiken und Nutzen genau abgewogen werden. Das gilt insbesondere für Menschen in höherem Lebensalter. Wann zwingend operiert werden muss und wann nicht, hängt auch vom Krankheitsbild ab.

  • Bandscheibenvorfall: Beim Bandscheibenvorfall – typisch für das jüngere und mittlere Lebensalter – drückt meist eher weiches Gewebe auf die Nerven. Eine Operation ist meist nicht notwendig.
     
  • Spinalkanalstenose: Gerade bei der Einengung des Spinalkanals stehen die Chancen schlecht, mit rein konservativen Maßnahmen eine ausreichende Besserung zu erreichen. Bei einer Spinalkanalstenose – eine typische Erkrankung älterer Menschen – drücken knorpelig-knöcherne, also harte Strukturen auf die Nerven. Diese können sich nicht mehr zurückbilden. „Das ist vergleichbar mit einem Stein im Schuh“, erklärt Hegewald: „Spritzen, Medikamente und Übungen helfen da nicht weiter, der Stein muss raus.“

Drei Wirbelsäulenerkrankungen in der Übersicht

Spinalkanalstenosen

Wo ist der Spinalkanal und wie bemerke ich eine Einengung?

Der Spinalkanal ist eine Art knöcherner Tunnel, der die Wirbelsäule durchzieht. In ihm befindet sich das Rückenmark. Er kann durch verschleißbedingte Knochenwucherungen eingeengt sein. Das kann im Bereich der Lenden, aber auch der Halswirbelsäule auftreten. Im Lendenbereich macht sich die Stenose meist durch Schmerzen in Beinen und Rücken bemerkbar, die typischerweise beim Gehen zu- und beim Nachvornebeugen abnehmen.

Einengungen des Spinalkanals im Bereich der Halswirbelsäule tun meist nicht weh und werden deswegen häufig lange Zeit übersehen. Sie können sich durch Gangunsicherheit, Missempfindungen und Koordinationsstörungen in Armen und Händen äußern.

Wie wird eine Einengung des Spinalkanals behandelt?

„Mit modernen Operationsmikroskopen können wir Einengungen an der Wirbelsäule mikrochirurgisch über kleine Hautschnitte schonend operieren“, erklärt Hegewald. „In der Regel sind hier keine Verschraubungen notwendig. Sollte dies aufgrund von Instabilitäten oder Verkrümmungen der Wirbelsäule doch notwendig sein, können wir dies meist ebenfalls minimalinvasiv durchführen“, ergänzt der Spezialist.

Wirbelkörpereinbrüche

Wie kommt es zu Wirbelkörpereinbrüchen?

Wirbelkörpereinbrüche, bedingt durch Osteoporose, können zu sehr starken Rückenschmerzen führen.

Wie werden sie behandelt?

„Hier arbeiten wir intensiv mit unseren Rheumatologen zusammen, die auf die medikamentöse Behandlung der Osteoporose und begleitende Erkrankungen spezialisiert sind“, so Hegewald. Werde dennoch eine Operation nötig, seien diese meist sehr anspruchsvollen Fälle, die viel Erfahrung und technisches Know-how erforderten, in der Neurochirurgie der Ostseeklinik bestens aufgehoben.

Wirbelsäulenmetastasen

Was lösen Metastasen in der Wirbelsäule aus?

Die Zahl älterer Menschen mit Metastasen in der Wirbelsäule steigt. Dabei kann es zu starken Schmerzen und querschnittsartigen Symptomen kommen.

Welche Therapien gibt es dagegen?

Als schonendste und effizienteste Therapieform gilt die Strahlentherapie. „Radikale Metastasenresektionen werden daher nur noch in Ausnahmefällen durchgeführt“, erklärt Dr. Hegewald. „Bedrängt eine Metastase jedoch mal Nerven oder Rückenmark, wird – meist mikrochirurgisch – die Metastase soweit weggenommen, dass die Nervenstrukturen entlastet sind und die Strahlentherapie im Anschluss sicher durchgeführt werden kann. Diese schonende Strategie ist unter den Namen „Separation Surgery“ bekannt. In einigen Fällen können bei ausgeprägten Schmerzen oder instabilen Frakturen auch andere Behandlungen notwendig werden. Diese reichen von Wirbelkörperzementierungen über minimalinvasive Verschraubungen bis hin zum Ersatz ganzer Wirbelkörper.

Ob ein Patient operiert werden muss oder eine konservative Behandlung infrage kommt, ist eine Einzelfallentscheidung, für die sich Dr. Aldemar Hegewald viel Zeit nimmt.
VAMED Ostsee Klinik Damp

Ob ein Patient operiert werden muss oder eine konservative Behandlung infrage kommt, ist eine Einzelfallentscheidung, für die sich Dr. Aldemar Hegewald viel Zeit nimmt.

 

Schnelle Erholung durch minimalinvasive OP-Verfahren

Zum Glück hat es in der Neurochirurgie in den letzten Jahren viele Entwicklungen gegeben, von denen gerade ältere Menschen sehr profitieren. Komplexe operative Eingriffe, die bei älteren Menschen gar nicht oder nur unter hohem Risiko durchführbar waren, sind heute dank moderner Techniken und Instrumente minimalinvasiv, also durch kleine Hautschnitte, möglich. So wird – im Vergleich zu offenen Operationsmethoden – weniger Muskulatur beschädigt, der Blutverlust ist geringer und die Patienten erholen sich nach der Operation viel schneller. Zudem geben Entwicklungen, wie Rückenmarksstimulatoren und Schmerzpumpen, heute selbst bei langjährigen Krankheiten und sehr starken Schmerzen Hoffnung.

Die epidurale Rückenmarksimulation: Informationen im Detail

Wie funktioniert die epidurale Rückenmarksimulation?

Die epidurale Rückenmarkstimulation ist ein minimalinvasives Verfahren zur Behandlung von Nervenschmerzen. Dabei werden über eine oder mehrere Elektroden Stromimpulse auf die Rückenmarkshaut geleitet. Diese spürt der Patient als angenehmes Kribbeln, das die Schmerzen überlagert.

Bei welchen Krankheitsbildern setzt man die epidurale Rückenmarksimulation ein?

Rückenmarksstimulatoren werden eingesetzt, um Menschen zu helfen, die nach mehreren Voroperationen am Rücken unter Schmerzen leiden, die in Arme oder Beine ausstrahlen. Aber auch bei Phantomschmerzen nach Amputationen, gefäß- bzw. durchblutungsbedingten Schmerzen sowie Polyneuropathien etwa bei Diabetes finden Rückenmarkstimulatoren erfolgreich Anwendung.

Wie verläuft die Operation?

„In einem ersten Schritt wird unter lokaler Betäubung und Röntgenkontrolle eine feine Sonde über eine Spezialnadel durch die Haut zur Rückenmarkshaut vorgeschoben“, erklärt Dr. Hegewald. In den folgenden Tagen werden Stromstärke und Impulsfrequenz variiert. Gemeinsam mit dem Patienten wird die Wirkung auf den Schmerz getestet. Stellt sich Erfolg im Sinne einer deutlichen Schmerzreduktion ein, erfolgt ein zweiter Eingriff. „Dabei wird ein impulsgebender Stimulator, vergleichbar mit einem Herzschrittmacher, unter die Haut implantiert“, so Hegewald.

Was ermöglicht der Stimulator?

Nach dem Einsetzen des Stimulators kann der Betroffene das Reizmuster der Stromimpulse über ein Handgerät selbst steuern und den Stimulator bei Bedarf auch ganz abschalten. Durch einen Rückenmarkstimulator lassen sich Schmerzen nicht selten so stark eindämmen, dass auf Schmerzmittel verzichtet oder die Dosierung zumindest stark zurückgefahren werden kann. Das verringert das Risiko für Nebenwirkungen und Schäden durch chronische Schmerzmitteleinnahme.

Wie lange hält ein Stimulator?

Der Stimulator wird von Batterien betrieben. Sind diese erschöpft, muss der Stimulator ausgetauscht werden. Die Zeitspanne zwischen den Wechseln kann zwischen einigen Monaten bis zu mehreren Jahren betragen.

 

Wie Schmerzpumpen funktionieren und für wen sich die Behandlungsmethode eignet

Im Unterschied zum Rückenmarkstimulator wird der Schmerz durch eine Schmerzpumpe nicht durch elektrische Impulse überdeckt, sondern es werden schmerzstillende Medikamente von einer ebenfalls unter die Haut implantierten Pumpe mittels eines kleinen Katheters an die Nervenwurzel gebracht. „Schmerzpumpen kommen bei chronischen Schmerzpatienten mit sehr langen Leidenswegen, Tumorpatienten mit starken Schmerzen und Menschen zum Einsatz, die beispielsweise ihre oralen Schmerzmedikamente nicht mehr vertragen“, sagt Dr. Hegewald. Im Vergleich zum Rückenmarksstimulator sind die Wechselintervalle aber stark verkürzt: Die Pumpe muss alle drei bis vier Monate mittels Injektion wieder aufgefüllt werden.

Wer Probleme hat mit Gelenken und der Wirbelsäule, kann sich bei den Experten der Ostseeklinik Damp melden.

Kontakt und Terminvergaben Ostseeklinik Damp

Die VAMED Ostseeklinik Damp liegt im Herzen des Ostseebades Damp und direkt an einem der schönsten Sandstrände der schleswig-holsteinischen Ostseeküste.
VAMED Ostseeklinik Damp

Die VAMED Ostseeklinik Damp liegt im Herzen des Ostseebades Damp und direkt an einem der schönsten Sandstrände der schleswig-holsteinischen Ostseeküste.

Weiterlesen: Wenn Hüfte, Knie, Schulter und Hände schmerzen: Diese Therapien bietet die Ostseeklinik Damp (Anzeige)

Bei Terminwünschen wenden Sie sich gerne an:
VAMED Ostseeklinik Damp

Abteilung Wirbelsäulenchirurgie
Chefarzt: PD Dr. Aldemar Andres Hegewald
Telefon: (04352) 80-6236
E-Mail: neurochirurgie-damp@vamed-gesundheit.de

Abteilung Orthopädie
Chefärzte
: Dr. Otto Kloppenburg und Dr. Wolfgang Klauser
Telefon: (04352) 80-6137
E-Mail: orthopaedie-damp@vamed-gesundheit.de

Internet: www.vamed-gesundheit.de/damp-ostseeklinik

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert