Uni-Klinik beteiligt sich in Kiel und Lübeck am Aktionstag gegen den Schmerz

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23. Mai 2013, 03:59 Uhr

Lübeck/KIel | 13 Millionen Menschen in Deutschland leiden an chronischen Schmerzen. Nicht wenige von ihnen erhalten eine unzureichende Schmerztherapie. Um Patienten und Öffentlichkeit besser über die Behandlungsmöglichkeiten bei chronischen Schmerzen zu informieren, wurde der "Aktionstag gegen den Schmerz" ins Leben gerufen. Zum zweiten bundesweiten "Aktionstag gegen den Schmerz" der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. lädt das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) am Dienstag, 4. Juni 2013, zu Informationsveranstaltungen an seinen Standorten in Kiel und Lübeck.

Über eine kostenlose Hotline (0800-1818120) können Patienten und Angehörige zwischen 9 und 18 Uhr außerdem Fragen an Schmerzspezialisten aus ganz Deutschland stellen.

Am Campus Kiel lädt das Klinikum Interessierte ins UKSH-Gesundheitsforum im Kieler Citti-Park. Die Schmerzexperten Prof. Dr. Ralf Baron, Leiter der Sektion für Neurologische Schmerzforschung und -therapie an der Klinik für Neurologie, Campus Kiel, und Dr. Dieter Siebrecht, Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin, Campus Kiel, informieren in Vorträgen zum Thema "Krebs- und Nervenschmerz - richtig erkannt, gut behandelt".

Die Vorträge der Experten geben einen Überblick über neue Konzepte der Schmerz-entstehung sowie über moderne Behandlungsverfahren von verbreiteten chronischen Schmerzformen, Schmerzen bei Krebserkrankungen und Nervenschmerzen. Es wird dargestellt, wie in vielen Fällen die frühe und präzise Diagnose eine individuelle und effektive Therapie ermöglicht. Die Veranstaltung am Dienstag, 4. Juni, in Kiel beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Aufgrund begrenzter Plätze wird um Anmeldung gebeten: montags bis freitags in der Zeit von 9 - 15 Uhr unter Tel.: (0431) 597-5212 oder per E-Mail an gesundheitsfo rum-kiel@uksh.de.

Am Campus Lübeck beteiligt sich das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in diesem Jahr zusammen mit der Patientenorganisation SchmerzLOS e.V. am bundesweiten Aktionstag mit einer Podiumsdiskussion, bei der Ärzte und Therapeuten aus verschiedenen Fachabteilungen des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein sich den Fragen der Zuhörer stellen.

Heike Norda vom Verein SchmerzLOS diskutiert mit den Lübecker UKSH-Schmerzexperten Dr. Norman Kripke (Medizinische Klinik I), Dr. Martin Lindig und Prof. Dr. Michael Hüppe (Klinik für Anästhesiologie), Dr. Klaus Brunswig (Klinik für Neurochirurgie) sowie Prof. Dr. Christoph Helmchen (Klinik für Neurologie). Der Journalist Dr. Michael Hollinde wird den Abend moderieren. Zudem wird der Verein SchmerzLOS e.V. ab 10 Uhr an seinem Informationsstand im Foyer des Zentralklinikums eine "Wunschkarten-Aktion" durchführen, bei der Patienten, Ärzte und Therapeuten ihre Wünsche in Bezug auf ihre Erkrankung und deren Behandlungsmöglichkeiten äußern können.

Die Diskussionsveranstaltung am Dienstag, 4. Juni, im UKSH-Gesundheitsforum im Alten Kesselhaus in Lübeck (Eingang an der Ratzeburger Allee) beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Aufgrund begrenzter Plätze wird um Anmeldung gebeten: montags bis freitags in der Zeit von 9 bis 15 Uhr unter Telelefon (0451) 500-3880 oder per E-Mail: gesundheitsfo rum-luebeck@uksh.de.

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