Sport : Und rinnen muss der Schweiß...

40 Minuten stramm Basketball spielen – das geht an die Substanz, macht aber auch riesig Spaß.
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40 Minuten stramm Basketball spielen – das geht an die Substanz, macht aber auch riesig Spaß.

Glückstädter Challenge-Power im ersten Training zum landesweiten Städtewettbewerb

shz.de von
19. Januar 2015, 04:56 Uhr

Die kernigen Sprüche perlten an ihm ab wie die Tropfen von Peter Kriegers Stirn. Denn genau mit Glockenschlag 20 Uhr betrat Bürgermeister Gerhard Blasberg die Fortuna-Halle. „So, jetzt geht es aber los“, verkündete Blasberg als Mannschaftskapitän der Glückstädter Auswahl zum Städtewettbewerb.

Im ersten echten Training floss denn auch gleich der Schweiß. Unter Leitung von ETSV Fortuna Trainerin Sabrina Killig absolvierten die Männer und Frauen einige Runden im gleichmäßigen Trab um die Halle. „Es wäre fatal, ohne sich warm zu machen, an die Übungen zu gehen“, erläuterte die Sportlehrerin. Und weiter: „Ausdauertraining ist wichtig für eine solide Fitness.“

Und die junge Trainerin – erst seit kurzem bei Fortuna Glückstadt – hat für die kommenden zwölf Wochen ein abwechslungsreiches Programm ausgearbeitet: „Wir wollen ja nicht stumpfsinnig irgendwelche Übungen absolvieren.“ So hat Sabrina Killig geplant, mit den Teilnehmern in Brokdorf auf die Eisbahn zu gehen; es stehen Radtouren auf dem Programm und geschwommen werden soll auch. Muskelaufbau und natürlich Ballsport gehören mit zum Übungsprogramm.

„Das macht richtig Spaß und der soll bei uns nicht zu kurz kommen“, meinte Wiebke Wiegmann. Ihr persönliches ehrgeiziges Ziel: zehn Kilogramm weniger in dieser Zeit.

Apropos Spaß: Auf einem selbst gestalteten Shirt bekommen die teilnehmenden Städten im wahrsten Sinne des Wortes ihr Fett weg: Floppburg, Lahmmünster, Fettzehoe oder Schlappwig tituliert sie die Konkurrenz. Als strahlender Stern ist natürlich Glückstadt der Mittelpunkt. Die Städte-Challenge – initiiert vom Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag (sh:z) – zeigt landesweit Wirkung. Überall sind die Teams aktiv.

Die Glückstädter Gruppe powerte Basketball förmlich bis zum Umfallen. „Das geht richtig an die Substanz. Diese Bewegungen macht man nicht im Alltag“, stöhnte Joachim Hamann. Der kommende Muskelkater lässt bestimmt grüßen. Er schwört aber auf Übungen, die im Internetportal fitmio.de ausgegeben werden. Die nutzt er auch zum individuellen Training zwischen den einzelnen Einheiten. „Da gibt es gute Anleitungen.“

Bei allem Spaß steht in der Glückstädter Gruppe mittlerweile auch eine gehörige Portion Ehrgeiz dahinter. Und die Power wird mit erkennbaren Resultaten noch wachsen. „Ein Gesamtziel an Gewichtsverlust haben wir uns nicht vorgenommen“, sagt Sabrina Killig. „Wichtig ist das Mannschaftsgefühl, der Spaß an der Sache und wenn jeder annähernd sein individuelles Ziel erreicht, hat sich die Aktion doch gelohnt.“

>Sie sind die Teilnehmer, die Glückstadt beim Städtewettkampf vertreten: Mannschaftskapitän Gerhard Blasberg, Berte Pries, Doreen Welack, Wiebke Wiegmann, Heiko Kloss, Olaf Kuhn, Klaus Kühn, Joachim Hamann, Peter Krieger, Krafft-Erik Rohleder, Harald Kolbow und Eike Lömker.

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