Umamihafte Lebensmittel intensivieren Aromen

Ein umamimäßiger Geschmack, typisch für die asiatische Küche, entsteht unter anderem durch die Beigabe Pilzen, aber auch von getrocknetem Fisch und Garnelen in Speisen. Foto: Divyakant Solanki
Ein umamimäßiger Geschmack, typisch für die asiatische Küche, entsteht unter anderem durch die Beigabe Pilzen, aber auch von getrocknetem Fisch und Garnelen in Speisen. Foto: Divyakant Solanki

Hamburg (dpa/tmn) - Was der Mensch mit der Zunge erfasst, kann süß, sauer, salzig und bitter sein - und umami! Die noch nicht ganz so lange bekannte Geschmacksrichtung steckt zum Beispiel in Pilzen. Die Speisenote kann auf natürlichem Wege umamihaft verstärkt werden.

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26. Mai 2013, 05:33 Uhr

Hamburg (dpa/tmn) - Was der Mensch mit der Zunge erfasst, kann süß, sauer, salzig und bitter sein - und umami! Die noch nicht ganz so lange bekannte Geschmacksrichtung steckt zum Beispiel in Pilzen. Die Speisenote kann auf natürlichem Wege umamihaft verstärkt werden.

Lebensmittel mit der Geschmacksrichtung umami können das Aroma einer Speise intensivieren. Enthalten ist sie zum Beispiel in Pilzen. Fleisch und Pizza werden daher am besten vor dem Garen im Ofen mit gebratenen Pilzen belegt, empfiehlt die von der Europäischen Union finanzierte Kampagne Champignonidee. Auch der Geschmack von Nudelgerichten und Suppen lasse sich auf diese Weise verstärken.

Das Wort umami stammt aus dem Japanischen und heißt so viel wie fleischig, herzhaft und pikant. Den Angaben zufolge sorgt die Geschmacksrichtung dafür, dass die Sinneseindrücke salzig oder süß stärker hervorschmecken. Daher können umamihaltige Lebensmittel auch dazu beitragen, den Salzgehalt einer Speise zu begrenzen. Bittere und saure Aromen lassen sich damit abmildern.

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