Anzeige : Mehr Zeit für die Pflege am UKSH: Freiraum für das Mehr an Menschlichkeit

Digitalisierung erleichtert die Arbeit am Campus Kiel – und macht auch noch Spaß. Das Foto zeigt die Kinderkrankenpflegerin Lea Harms bei der Arbeit..

Digitalisierung erleichtert die Arbeit am Campus Kiel – und macht auch noch Spaß. Das Foto zeigt die Kinderkrankenpflegerin Lea Harms bei der Arbeit.

Neue Strukturen, neue Konzepte, neue Maßstäbe – das UKSH macht den Pflegeberuf attraktiver

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29. September 2019, 00:01 Uhr

Noch ist alles nagelneu. Die Wände schneeweiß, die Fenster hochglanzpoliert und auch der Arbeitsallltag hat eine Frischekur bekommen. Vor knapp einem Monat ist der Neubau des UKSH Campus Kiel bezogen worden. In Rekordzeit hat alles seinen Platz gefunden und so manche Ein- und Ausrichtung steckte zu Anfang noch in den Kinderschuhen. „In den ersten Tagen musste sich unser Team natürlich erst einmal mit den Wegen und veränderten Strukturen vertraut machen“, weiß Pflegedirektorin Sabine Richter.

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Um bald für Routine zu sorgen – und noch so manche Stellschrauben zu drehen – gibt es täglich Bordgespräche mit den Kollegen der Unternehmensentwicklung und des Pflegemanagements auf den Stationen. Was funktioniert schon richtig gut und wo besteht noch Handlungsbedarf ? „Das fängt bereits beim fehlenden Haken im Badezimmer an“, so Richter.

Innerhalb eines Tages wird reagiert und Stolpersteine aus dem Weg geräumt. Doch jetzt schon kann Sabine Richter eines mit Gewissheit feststellen: Der Neubau kommt bei Mitarbeitern und Patienten richtig gut an. Ob Arbeitsräume oder Patientenzimmer – modern, freundlich und großzügig schaffen sie Freiraum für wertige Pflege. „Das fördert ganz klar eine positive Arbeitsstimmung“ so die erste Bilanz der Pflegerischen Direktion.

Mit dem Umzug hat auch die Digitalisierung Einzug gehalten. So steht beispielsweise jedem Patient ein Touchscreen mit reichlich Infotainment direkt am Bett zur Verfügung. „Eine feine Sache“ freut sich Sabine Richter, die seit Jahren das Betriebsorganisationskonzept mit entwickelt. Neben demgewohnten Schwesternruf und einer Auswahl an Entertainment-Produkten können sich Patienten nun durch verschiedene Portale klicken. Behandlungsmethoden und Therapiemöglichkeiten werden visualisiert und im Detail besprochen. Auch Aufklärungsbögen, Speisepläne und vieles mehr sind hinterlegt.

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Ein Herzstück des neuen Konzeptes ist das Prinzip der Versorgungszentren. Jeweils zwischen zwei Stationen sind Versorgungsküchen mit spezialisiertem Personal zu finden.

Mit dem Thema Essen haben die Pflegekräfte nichts mehr zu tun. Sabine Richter Pflegedirektorin am UKSH
 

Teller abräumen, Müll raus bringen – das war einmal. Auch kann eine versäumte Mahlzeit nachgeliefert werden. „Jetzt übernehmen Versorgungsassistenten all diese Aufgaben, “ ergänzt Sabine Richter. So wird zudem ein hohes Maß an Hygiene und die Qualität der Zubereitung gewährleistet.

Ziele des UKSH: Mitarbeiter entlasten und zufriedene Patienten

Ebenso eingespielt hat sich das neue Logistik-System. Wurde Verbrauchsmaterial bisher durch die Pflegekraft geordert und verräumt, sind auch hier nun Servicekräfte am Werk. Sie bestücken unter anderem die sogenannten Modulschränke und dokumentieren Lieferungen. Erklärtes Ziel ist es, den Mitarbeitern den Arbeitsalltag wesentlich zu erleichtern und gleichzeitig die Patientenzufriedenheit- und Sicherheit zu erhöhen. Alles in allem sollen die neuen Strukturen den examinierten Pflegekräften den „Rücken freihalten“ und Zeit für die eigentliche Arbeit und Pflegekompetenz schaffen.

Im Laufe der Jahre seien immer mehr Aufgaben auf die Schultern der Pflegekräfte gehoben worden, das will man am UKSH Campus Kiel und Lübeck deutlich ändern und dennoch das Traditionsbewusstsein der Mitarbeiter bestärken.

Meine Hoffnung und meine Überzeugung ist es, dass wir den Beruf durch die neuen Strukturen attraktiver machen und dem bundesweiten Fachkräftemangel entgegenwirken. Sabine Richter
 

„Wir haben in Kiel und bald in Lübeck die größten und modernsten Behandlungszentren in ganz Europa. Ich bin mir sicher, dass wir damit einen Rahmen geschaffen haben, der uns dieses Ziel erreichen lässt,“ schließt Sabine Richter den Kreis.

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Warum es sich lohnt, ausgerechnet beim UKSH in der Pflege zu arbeiten, erzählen echte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Bereichen der Pflege vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in kurzen Videos. Sie sind zu finden unter pflegezeigtcharakter.de. Auf dieser Webseite gibt es außerdem alle Infos zu den offenen Stellen sowie das Formular zur unkomplizierten Bewerbung.
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