Anzeige: UKSH : Internationale Fachkräfte: Weil gute Pflege keine Grenzen kennt

Seit eineinhalb Jahren arbeitet die Brasilianerin Marceli da Vincler in der Pneumologie am UKSH Campus Lübeck – und jeder Handgriff sitzt.

Seit eineinhalb Jahren arbeitet die Brasilianerin Marceli da Vincler in der Pneumologie am UKSH Campus Lübeck – und jeder Handgriff sitzt.

Über 100 verschiedene Nationalitäten arbeiten am UKSH / Menschen wie Brasilianerin Marceli da Vincler

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30. Oktober 2019, 00:00 Uhr

Lübeck | Sie ist einer dieser Menschen, deren Lachen einfach ansteckend ist. Und Marceli da Vincler lacht viel und gern. Die 33-Jährige ist Brasilianerin und ihr warmherziges Temperament hat sie mit nach Deutschland gebracht. Seit August 2018 arbeitet die gelernte Gesundheits- und Krankenpflegerin nun schon im UKSH Campus Lübeck und ist mit ihrer Entscheidung sichtlich glücklich. „Ich fühle mich sehr wohl hier. Die Arbeit macht mir Freude und meine Kollegen sind wie eine Familie für mich.“ Dass Marceli da Vincler sich hin und wieder noch mit Händen und Füßen verständigen muss, das stört die Kollegen und Patienten auf ihrer Station nicht. „Ich muss noch viel lernen und die deutsche Sprache ist echt schwer“, erzählt sie mit charmantem Akzent. Eine Vermittlungsagentur für ausländische Pflegekräfte hat die Krankenschwester angeschrieben. „Ich wollte immer gern reisen und möglichst viel lernen“ nahm sie daher die Anfrage an. Über Skype kommunizierte sie nun mit den Vermittlern und besteht ohne Probleme die ersten Bewerbungsgespräche. „Ich war schon ziemlich nervös“, erinnert sie sich heute.

Die Agentur übernimmt für sie sämtliche Formalitäten, vermittelt zwischen dem UKSH und ihr. Ebenso werden die Reise geplant und die Kosten übernommen. Mit ihr werden sechs weitere Brasilianerinnen vermittelt. Erste Station wird Frankfurt. Da Marceli da Vincler kühle Temperaturen nur aus Erzählungen kennt, bekommt sie prompt eine Erkältung. „An das Wetter hier habe ich mich noch nicht richtig gewöhnt“, lacht sie. Mit viel Ehrgeiz lernt sie im Schnelldurchlauf von zwei Monaten die neue Sprache. Anschließend wird sie am UKSH Campus Lübeck weitere vier Monate täglich in Deutsch unterrichtet.

Unterstützung von den Kollegen

Mit einer anderen Brasilianerin teilt sich die junge Frau eine WG-Wohnung. „Lübeck ist toll, vor allem aber viel ruhiger und sicherer als Rio“, erzählt sie. Auch, dass sie mit dem Rad in 15 Minuten zur Arbeit fahren kann, ist für sie ein gutes Argument. Nur selten hat sie noch Heimweh. Über soziale Medien hat sie mittlerweile andere Brasilianer in Lübeck kennengelernt und in ihrer freien Zeit ist sie viel unterwegs. Jetzt zu Weihnachten kommt ihre Familie sie besuchen. „Darüber freue ich mich sehr.“ Neun Jahre lang hat sie in der Millionenstadt Rio in einer großen Klinik gearbeitet. „Das war ganz anders als hier in Deutschland. Im UKSH hat man viel mehr Zeit, sich um die Menschen zu kümmern und vor allem großartige Technik zur Verfügung. Dadurch haben wir immer eine bestmögliche Kontrolle und gute Arbeitsbedingungen“, so die engagierte Mitarbeiterin. Wenn sie Hilfe benötige, dann stehen ihr die Kollegen ohne Aufforderung zur Seite. „Und auch die Patienten sind normalerweise sehr geduldig mit mir“, stellt sie fest. Vieles eigne sie sich ohnehin „learning by doing“ an.

Seit über einem Jahr arbeitet die Wahl-Lübeckerin auf der Pneumologie und pflegt Menschen mit schweren Lungenerkrankungen. Rund 20 Kolleginnen und Kollegen hat Marceli da Vincler und bei allen ist die Brasilianerin wegen ihrer offenen Art beliebt. Die Gesundheits- und Krankenpflegerin arbeitet im Drei-Schicht-System. Was für sie auch früh aufstehen bedeutet. „Das macht mir nichts aus“, sagt sie. Jedoch habe die Brasilianerin erst in Deutschland gelernt, Kaffee zu trinken. Ihr Ziel: Sie möchte sich weiter auf die Intensivmedizin spezialisieren. „Ich bin gern nah am Patienten. Hier am UKSH habe ich alle Möglichkeiten mich weiterzubilden. Das möchte ich unbedingt nutzen.“ Mittlerweile hat Marceli da Vincler einen unbefristeten Arbeitsvertrag und längst Alltagsroutine entwickelt.

„Ich will auf jeden Fall hier bleiben“, sagt sie mit Überzeugung in der Stimme. Auf den Neubau, der Anfang November am Campus Lübeck eingeweiht wird, ist sie sehr gespannt. „Es ist beeindruckend, was hier für den Patienten und für die Kollegen gemacht wird“, sagt sie. Auch Teamleiterin Sabrina Marquardt ist sichtlich glücklich, dass die Brasilianerin zur ihrer Mannschaft gehört. „Marceli ist sehr zuverlässig, lernt schnell und ist unser Sonnenscheinchen auf Station. Wir geben sie nicht mehr her.“

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Warum es sich lohnt, ausgerechnet beim UKSH in der Pflege zu arbeiten, erzählen echte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Bereichen der Pflege vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in kurzen Videos. Sie sind zu finden unter pflegezeigtcharakter.de. Auf dieser Webseite gibt es außerdem alle Infos zu den offenen Stellen sowie das Formular zur unkomplizierten Bewerbung.

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