Anzeige : Trotz Corona: Klinikum Nordfriesland verzeichnet 84 mehr Entbindungen als im Vorjahr

Abstand halten, Maske tragen, Besuchsbeschränkungen: Trotz aller Schwierigkeiten kamen bis Ende Juni 2020 in der Klinik Husum rund ein Drittel mehr Säuglinge auf die Welt. Der Kindsvater (oder eine andere vertraute Person) darf im Kreißsaal dabei sein. Auch ein Besuch pro Tag ist weiterhin möglich.

Abstand halten, Maske tragen, Besuchsbeschränkungen: Trotz aller Schwierigkeiten kamen bis Ende Juni 2020 in der Klinik Husum rund ein Drittel mehr Säuglinge auf die Welt. Der Kindsvater (oder eine andere vertraute Person) darf im Kreißsaal dabei sein. Auch ein Besuch pro Tag ist weiterhin möglich.

Durch die Einhaltung der Corona-Maßnahmen gab es bisher noch keine Infektion, der Klinik wird viel Vertrauen entgegengebracht.

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03. Juli 2020, 00:01 Uhr

Husum | Vor neun Monaten hatte sicher noch keine werdende Mutter an das Covid-19 Virus gedacht. Jetzt ist es im Umlauf und hat viele Fragen und Sorgen rund um die Geburt ausgelöst. Was es nicht geschafft hat, ist, die Geburtenzahl in Nordfriesland zu senken.

Ganz im Gegenteil: Die Geburtshilfe in der Klinik Husum unter der Leitung von Chefarzt Dr. Michael Glaubitz und der leitenden Hebamme Theresa Schwarz verzeichnet einen stetigen Anstieg der Geburten. Bis Ende Juni erblickten im Jahr 2020 in der Klinik Husum 383 Babys das Licht der Welt, das sind 84 Geburten mehr als im Vorjahr.

Klinikum hält sich erfolgreich an Corona-Maßnahmen

Dr. Michael Glaubitz führt das entgegengebrachte Vertrauen darauf zurück, dass sich das Klinikum Nordfriesland streng an die geltenden „Corona-Regeln“ hält, die vom Land Schleswig-Holstein vorgegeben werden. Die aktuellen Besuchsregeln in der Geburtshilfe beschreibt Theresa Schwarz wie folgt:

Mit Beginn der Geburtswehen bestimmt die werdende Mutter eine Person ihres Vertrauens, die dann die gesamte Geburt begleiten darf. Meist ist es der Kindsvater, aber es kann natürlich auch andere Vertrauensperson benannt werden. Auch nach der Geburt darf eine festgelegte Person dann Mutter und Kind einmal am Tag besuchen. Theresa Schwarz, Hebamme im Klinikum Nordfriesland
 

Dr. Glaubitz ergänzt: „Diese Besuche finden unter den derzeit geltenden Corona-Regeln statt, das heißt, dass man sich im Sichtungsbereich der Klinik Husum anmelden und frei von Erkältungssymptomen und Fieber sein muss, ein Mund-Nasenschutz getragen wird und möglichst häufig die Hände desinfiziert werden.“

Bisher keine Infektionen in Husumer Klinik

Um eine größtmögliche Sicherheit herzustellen, werden zurzeit im gesamten Klinikum Nordfriesland alle Patienten zwei Tage vor ihrer geplanten Aufnahme einem Corona-Abstrich unterzogen. Das gilt auch für geplante Kaiserschnitte. Da ein Ergebnis innerhalb von 24 Stunden vorliegt, könnte so rechtzeitig und individuell auf eine Infektion reagiert werden. Bisher wurden in der gesamten Zeit seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie keine Corona-Infektionen in der Klinik Husum festgestellt.

Auch die Nutzung des Familienzimmers in der modernen Entbindungsabteilung der Klinik Husum ist seit Anfang Juni wieder möglich.
Klinikum Nordfriesland

Auch die Nutzung des Familienzimmers in der modernen Entbindungsabteilung der Klinik Husum ist seit Anfang Juni wieder möglich.

Kreißsaal gegen alle Arten von Infektionen

Sehr positiv wird vom geburtshilflichen Team die unlängst beendete Modernisierung des Entbindungsbereiches empfunden, der jetzt mit einer zentralen Überwachungsanlage und einem weiteren zusätzlichen Isolations-Kreißsaal ausgerüstet wurde.

Dieser Kreißsaal wurde noch in Vor-Corona-Zeiten im Hinblick auf alle Arten von Infektionen geplant. Und auch die unmittelbare Anbindung des Operationssaales für Kaiserschnitte an den Kreißsaal-Bereich hat die Sicherheit für Mutter und Kind weiter verbessert.

Die Geburtshilfe der Klinik Husum ist unter der Nummer 04841/660-1285 erreichbar. Weitere Informationen sind hier erhältlich.

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