Rezepte, Tipps & Co. : Thanksgiving: Truthahn als Klassiker zum Fest in neuen Varianten

<p>Thankful, also dankbar sein - darum geht es am Erntedankfest und Thanksgiving.</p>

Thankful, also dankbar sein - darum geht es am Erntedankfest und Thanksgiving.

Am 7. Oktober war Erntedankfest in Deutschland, die amerikanische Form Thanksgiving folgt am 22. November. Ein ganzer Truthahn ist dort der Klassiker auf dem Esstisch. Doch auch hierzulande ist das Geflügel sehr beliebt.

Karen Bartel von
16. November 2018, 04:33 Uhr

Beim Erntedankfest wird der Herbst in vollen Zügen genossen und das vielfältige kulinarische Angebot ausgekostet: Kürbis, Maronen, Karotten, Äpfel, Feldsalat - alles, was Mutter Natur gegeben hat. Zum Fest dazu gehört ebenfalls der Truthahn, der gerade beim amerikanischen Thanksgiving sehr beliebt ist. Selbst wenn man es in dieser Form nicht feiert, gibt es genug Gründe, wieder einmal in geselliger Runde mit Familie und Freunden zusammen zu sitzen und einfach mal „Danke“ zu sagen.

Puter oder Truthahn: Was ist der Unterschied?

Es gibt keinen, die beiden Tiere sind ein und dasselbe. Genau gesagt, ist der Truthahn als männliche Form (weiblich: Truthuhn) der übergeordnete Begriff für die Gattung. Der Puter (männlich) bzw. die Pute (weiblich) ist das eigentliche Tier. Doch egal, wie es bezeichnet wird: Puter und Truthahn erfreuen sich nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland größter Beliebtheit. Putenfleisch enthält wertvolle Nährstoffe wie hochwertiges Eiweiß und ist reich an Vitamin B. Das Fleisch gilt als besonders mager und eignet sich deshalb besonders für eine kalorienbewusste Ernährung.

Während in Nordamerika zu Thanksgiving ganz klassisch der ganze Truthahn in den Ofen kommt, sind in Deutschland die Teilstücke beliebter. Möchte man sich dennoch an die große Variante trauen, sollte man ein paar Dinge beachten:

  • Den eigenen Backofen vorher ausmessen: Die bis zu 12 Kilo schweren Vögel brauchen genügend Platz und sollten nicht unterschätzt werden.
  • Der Truthahn sollte frühzeitig beim Metzger oder gegebenenfalls auf einem Geflügelhof vorbestellt werden.
  • Ungefüllte Truthähne garen schneller und machen weniger Arbeit, aber das mit einer Füllung verfeinerte Fleisch schmeckt noch besser.

Wer sich lieber erst einmal an einem Teilstück des Truthahns ausprobiert, kann beispielsweise einen Braten oder auch Burger zu Erntedank beziehungsweise Thanksgiving zubereiten.

Rezept-Tipp 1: Putenkeulenbraten mit Kastanien-Brotfüllung

Putenkeulenbraten mit Kastanien-Brotfüllung
djd/www.deutsches-geflügel.de
 


Zutaten (für 4 Personen):

  • 1 ausgelöste Putenunterkeule
  • 2 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 120 g altbackene Brötchen
  • 80 g gekochte Kastanien
  • 10 g Butter
  • 100 ml Milch
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb

Zubereitung:

Gewürfelte Schalotten und Knoblauch in Butter glasig dünsten, mit der Milch aufkochen, über die gewürfelten Brötchen und Kastanien gießen und mit Ei und Eigelb mischen. Putenfleisch mit der Hautseite auf etwas Alufolie legen, die Füllung darauf geben, einrollen und im Ofen bei 165 Grad Celsius etwa 60 bis 75 Minuten garen. Dazu passen Kartoffelpüree und Herbstgemüse.

Rezept-Tipp 2: Pulled Turkey Burger

Pulled Turkey Burger
djd/www.deutsches-geflügel.de
 

Zutaten (für 4 Personen):

  • 1 kg Putenkeulen
  • 2 TL Thymian
  • 1/2 TL geschrotete Chili
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 1 TL Schwarzkümmel
  • 1 Kapsel schwarzer Kardamom
  • 2 TL brauner Zucker
  • 1 TL Espressopulver
  • 2 TL Hickory Rauchsalz
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Orange
  • 4 Burger-Brötchen

Zubereitung:

Thymian, Chili, Pfefferkörner, Schwarzkümmel und Kardamom in einem Mörser zerstoßen, mit Zucker, Kaffee und Rauchsalz mischen. Anschließend die Putenkeulen mit der Gewürzmischung und Olivenöl einreiben. Für 6 bis 8 Stunden im Kühlschrank marinieren. Die Orange halbieren und mit der Schnittfläche nach oben in einen Bräter legen, darauf die Putenkeulen betten. Putenkeulen 3 Stunden bei 150 Grad im Ofen garen. Nach Ende der Garzeit die Putenkeulen 30 Minuten ruhen lassen. Putenfleisch mit zwei Gabeln zerzupfen und noch warm zum Beispiel mit Zwiebelringen, Bacon, Brie und Preiselbeermarmelade in einem Burger-Brötchen servieren. Dazu passen gratinierte Süßkartoffeln.

(mit Material von livingpress und djd Pressetreff)

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen