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Forschungsergebnis : Teetrinker leben länger

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Bremer Wissenschaftler finden erstmals Beweise, dass Teetrinker eine höhere Lebensdauer haben und das Getränk den Körper fit und gesund hält.

Menschen, die regelmäßig Tee trinken, erkranken seltener an Osteoporose, Krebs- oder Herz-Kreislauf-Leiden als solche, die kaum oder nie Tee trinken. Ein Forscherteam der Jacobs Universität Bremen konnte nun erstmals zeigen, dass die positive Wirkung der Tee-Inhaltsstoffe vermutlich auf molekularbiologischen Wechselwirkungen mit dem in menschlichen Zellen gespeicherten Erbgut beruht.
Das Erbgut befindet sich in Form von Chromosomen im Innern der menschlichen Zelle. Die so genannten Tee-Polyphenole docken an speziellen, als Telomer bezeichneten Bereichen der Chromosomen an und stabilisieren sie dadurch. Dadurch kann die Zelle sich häufiger teilen und ihre Lebensdauer wird verlängert. Besonders häufig ist dieser Effekt bei den Phenolen aus schwarzem und grünem Tee zu beobachten.

Versuchsobjekt lebt länger

"Wir gehen davon aus, dass diese positive stabilisierende Wirkung auf die Erbinformation auf lange Sicht auch die Gesundheit und Lebenserwartung des gesamten Organismus verbessert. Bestätigt wird dies durch Experimente mit der Fruchtfliege Drosophila, deren Lebensdauer sich durch den Konsum von Tee um rund 20 Prozent verlängert.
Im Prinzip kann jede chemische Verbindung, die in dieser Weise an die Telomere andockt, diesen Effekt haben; interessanterweise kennen wir bislang jedoch noch keine andere natürliche Substanz, die Telomere so effektiv stabilisiert, wie die Tee-Polyphenole", erklärt Nikolai Kuhnert von der Jacobs University Bremen.

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erstellt am 27.Dez.2012 | 02:20 Uhr

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