Gesund trinken : Tee-Trends: Das ist diesen Winter neu in der Tasse

Kurkuma, Kardamom, Zimt und Pfeffer - besonders Gewürztees haben es den Liebhabern des Aufgussgetränks in dieser Jahreszeit angetan.

shz.de von
02. Januar 2018, 04:12 Uhr

Wenn es draußen ungemütlich und kalt ist, schwören viele auf eine heiße Tasse Tee. Die Deutschen sind Teeliebhaber und haben im vergangenen Jahr 16,4 Milliarden Tassen Kräuter- und Früchtetee getrunken. Jede Saison entstehen neue Trends und Entwicklungen, meldet die Wirtschaftsvereinigung Kräuter- und Früchtetee (WKF).

So sind in diesem Herbst und Winter ayurvedische Gewürztees mit Kurkuma, Kardamom, Zimt und Pfeffer besonders beliebt. Mit der Kraft der Gewürze sollen solche Teemischungen von innen wärmen und das Immunsystem stärken. Auf dem zweiten Platz folgen Kuchenkreationen wie Blue Berry Muffin, Strawberry Cheesecake oder Caramel Apple Pie.

Kurkuma ist milder als Ingwer. Dafür sorgt sie zum Beispiel in Currys für die goldgelbe Farbe. /dpa-tmn
Christina Sabrowsky
Kurkuma ist milder als Ingwer. Dafür sorgt sie zum Beispiel in Currys für die goldgelbe Farbe. /dpa-tmn
 

Ohne künstliche Aromen kommen diese Tees allerdings nicht aus. Auf der anderen Seite werden Klassiker wie Ingwer und Minze aber auch gerne pur und solo genossen. Bei den aktuellen Teetrends nehmen sie den dritten und vierten Platz ein. Interessanterweise hat der Tee dieser Saison auch eine Trendfarbe, nämlich goldgelb. So steht an fünfter Stelle der Pfirsich, gefolgt von den Tees Mango (6) und Zitrus (8) mit ähnlichen Farbnuancen. Daneben schätzen die Deutschen aber auch altbewährte Kräutertees wie Melisse (7) und Fenchel-Anis-Kümmel (10).

Die Kombo zeigt (l.o. - r.u.) Grüntee, Kräutertee, Schwarztee und Grüntee. /dpa-tmn
Franziska Gabbert
Die Kombo zeigt (l.o. - r.u.) Grüntee, Kräutertee, Schwarztee und Grüntee. /dpa-tmn
 

Übrigens handelt es sich bei Kräuter- oder Früchtetees eigentlich um „teeähnliche Erzeugnisse“. Teeähnliche Erzeugnisse unterscheiden sich nicht nur botanisch von Schwarzem Tee, der ausschließlich von der Teepflanze, Camellia sinensis, stammt. Ihnen fehlt in der Regel auch die anregende Wirkung des Koffeins.

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