Do it yourself : Tee selber machen - so geht's!

<p>Für Abwechslung sorgt auch eine Kombination aus Früchten und Kräutern: getrocknete Äpfel lassen zum Beispiel sich hervorragend mit Hibiskus- oder Rosenblättern mischen. </p>
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Für Abwechslung sorgt auch eine Kombination aus Früchten und Kräutern: getrocknete Äpfel lassen zum Beispiel sich hervorragend mit Hibiskus- oder Rosenblättern mischen.

Fertig abgepackte Teemischungen im Teeladen oder im Supermarkt kaufen, kann jeder. Mit ein bisschen Kreativität gelingen ganz leicht schmackhafte und gesunde Teekreationen.

shz.de von
30. Januar 2018, 14:57 Uhr

Eine gute Tasse Tee ist Balsam für die Seele und schafft im Alltag eine Auszeit. Wer den Aufguss selbst zubereitet, kreiert seine eigenen Mischungen aus Kräutern, Früchten und Gewürzen. Das hat auch für die Gesundheit Vorteile. Ein frischer Ingwertee ist ein idealer Begleiter für die Erkältungszeit, da die Knolle das Immunsystem stärkt. Die enthaltenen Scharfstoffe heizen den Körper auf und regen die Durchblutung an. Für eine große Tasse wird ein walnussgroßes Stück Ingwer geschält und in kleine Stücke geschnitten. Anschließend mit heißem Wasser übergießen und mindestens zehn Minuten ziehen lassen. Je nach Geschmack kann etwas Zitronensaft, eine Prise Pfeffer oder ein Löffel Honig hinzugefügt werden.

<p>Ingwertee schmeckt nicht nur gut, sondern hat auch eine positive Auswirkung auf Krankheiten wie Erkältung, Arthritis oder Übelkeit.</p>
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Ingwertee schmeckt nicht nur gut, sondern hat auch eine positive Auswirkung auf Krankheiten wie Erkältung, Arthritis oder Übelkeit.

 

Auch Pfefferminz eignet sich wegen ihrer leichten Schärfe für einen frischen Kräutertee

Auch selbst zubereitete Kräutertees halten den Körper in der kalten Jahreszeit fit. Die ätherischen Öle im Thymian lösen festsitzenden Schleim aus den Atemwegen und können dadurch Husten und Schnupfen lindern. Salbei hilft bei Heiserkeit und Halsschmerzen, während Minze Magen und Darm unterstützen kann. Wer mag, kann die Kräuter auch kombinieren. Minze, Salbei und Zitronenmelisse harmonieren sehr gut miteinander. Etwas exotischer ist eine Mischung aus Zitronengras, Ingwer und Rosmarin.

<p>Auch Rosenblüten eignen sich sehr gut für einen selbstgemachten Tee. Die enthaltenen Gerbstoffe und ätherischen Öle haben sowohl eine beruhigende als auch entzündungshemmende Wirkung. </p>
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Auch Rosenblüten eignen sich sehr gut für einen selbstgemachten Tee. Die enthaltenen Gerbstoffe und ätherischen Öle haben sowohl eine beruhigende als auch entzündungshemmende Wirkung.

 

Fertig-Tees sind häufig mit künstlichen Aromen versetzt

Der Gaumen wird sich über hausgemachte Früchtetees freuen. Für den Aufguss eignen sich die getrockneten Schalen von Zitrusfrüchten wie Orangen, Mandarinen und Zitronen. Auch heimisches Obst wie Äpfel, Birnen, Beeren und Quitten macht in der Teetasse eine gute Figur. Mit Kardamom, Zimt und Anis bekommen die Teekreationen eine Gewürznote. Die Fruchtschale wird in kleine Stücke geschnitten und im Backofen bei 50 Grad Celsius fünf bis acht Stunden getrocknet. Damit die Feuchtigkeit entweichen kann, hält man die Tür mit einem Holzlöffel offen. Manche nutzen auch ein spezielles Dörrgerät. Der fertige Tee wird in luftdichten Gläsern oder speziellen Dosen aufbewahrt, damit er länger haltbar ist. Für den Aufguss reicht eine Wassertemperatur zwischen 60 und 80 Grad Celsius. Dann braucht der Aufguss eine Ziehzeit von rund zehn Minuten, um sein Aroma zu entfalten.

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