Achseln, Deo & Co : Sommer ohne Stinken: Wie man Schweißgeruch vorbeugen kann

<p>Leckere Erfrischung, die gleichzeitig noch gegen Schweißgeruch hilft: selbstgemachte Eistees.</p>

Leckere Erfrischung, die gleichzeitig noch gegen Schweißgeruch hilft: selbstgemachte Eistees.

In den heißen Tagen dieses Sommers kommt so manches Deo an seine Grenzen. Geruch und Ausmaß des Schweißausbruchs hängen unter anderem von den eigenen Ess- und Trinkgewohnheiten ab.

Karen Bartel von
20. August 2018, 04:33 Uhr

Einen Menschen „nicht riechen zu können“ hat damit zu tun, dass jeder Mensch seinen eigenen Geruch hat und andere diesen unterbewusst wahrnehmen. Die Hitzewelle im Sommer kann dies ins Unerträgliche steigern. Wollen die Deos den unangenehmen Geruch einfach nicht aufhalten, kann man mit der eignen Ernährung etwas nachhelfen.

Warum schwitzt man und wieso riecht es?

Durch Schwitzen schützt die Haut den Körper vor Überhitzung. Über unzählige Drüsen werden jeden Tag mehrere Liter Schweiß abgegeben, der zu 99 Prozent aus Wasser besteht. Der Rest setzt sich aus Kochsalz, Kalium, Fettsäuren und anderen Stoffen zusammen. Schweißgeruch entsteht durch Bakterien, die sich bei Wärme und Feuchtigkeit vermehren.

Gegen den Schweißgeruch antrinken

Ganz leicht kann man mit mehr Wasser trinken gegen den Schweißgeruch vorgehen. Denn so wird die Konzentration der Bakterien im Schweiß verringert und dem unangenehme Körperduft entgegengewirkt. „Beim Trinken gilt die Faustregel: Mindestens 1,5 Liter pro Tag braucht der Körper“, weiß Gudrun Köster, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. Bringt einen nicht nur die Sonne zum Schwitzen, sondern treibt auch noch Sport den Schweiß aus den Poren, sollte man darüberhinaus noch mehr trinken.

Dies beschränkt sich aber nicht nur auf Wasser. Hausgemachter Eistee aus abgekühltem Kräuter- oder Früchtetee kombiniert mit frischem Obst, wie Zitrone und Himbeeren, sowie Ingwer und etwas Fruchtsaft nach Belieben bietet eine abwechslungsreiche Alternative. Besonders schweißhemmend ist dieser dann in Kombination mit Salbeitee. Pfefferminz- und Melissentee helfen mit ihren ätherischen Ölen, die eine kühlende Wirkung auf den Körper haben. Ein Rezept für Himbeer-Eistee mit Minze und Zitrone gibt es hier auf dem Rezeptportal Küchenlust.

Auch Obst und Gemüse mit hohem Wasseranteil wie Wassermelone, Gurke oder Tomate helfen gegen übermäßiges Schwitzen und den Geruch.

Diese Lebensmittel sollten vermieden werden

Um den Schweißgeruch zu minimieren, sollten bestimmte Lebensmittel nur in Maßen zu sich genommen werden. Darunter fallen vor allem tierische Produkte wie Fleisch, Käse oder Joghurt. Beim Würzen ist ebenfalls Vorsicht geboten: Salz, scharfe Gewürze und auch Essig begünstigen den unangenehmen Eigenduft. Die klassischen und meist bekannten Geruchsverursacher sind Knoblauch, Rettich und Kohl. Durch den Konsum von fettigem Essen, koffeinhaltigen Getränke, Alkohol und Zigaretten wird der Blutdruck in die Höhe getrieben und somit das Schwitzen verstärkt.

(mit Material von Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein e.V.)

 
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