Tipps & Tricks zum Grillen : So gelingt der perfekte Grillabend

<p>Für viele gehört das Grillvergnügen zum Sommer dazu - damit dies perfekt gelingt, bedarf es der richtigen Vorbereitung und den passenden Hilfsmitteln.</p>

Für viele gehört das Grillvergnügen zum Sommer dazu - damit dies perfekt gelingt, bedarf es der richtigen Vorbereitung und den passenden Hilfsmitteln.

Das Fleisch brutzelt auf dem Grill, die Bierflaschen ploppen und die gute Laune ist beinahe ansteckend. Vier Tipps und Tricks, damit der Grillabend ganz entspannt und richtig lecker wird.

Karen Bartel von
05. Mai 2018, 04:16 Uhr

Der ein oder andere hat vielleicht schon angegrillt und viele nutzen nun das gute Wetter, um den Grill aus dem Schuppen zu holen und anzufeuern. Die Grillsaison hat begonnen. Damit der Abend mit Familie oder Freunden kulinarisch zu einem Genuss wird und nebenbei noch ganz entspannt abläuft, gibt es hier die besten Tipps und Tricks rund um das Thema Grillen.

1. Die Vorbereitung ist die Kür

Für einen reibungslosen Ablauf und immer volle Teller ist die Vorbereitung des Grillguts das A und O. Das Fleisch sollte Zeit haben, die Marinade gut aufzusaugen: Steaks vertragen gut drei bis fünf Stunden mariniert im Kühlschrank, Fisch und Hühnchen sollten nicht ganz so lange ziehen. Für die Marinade eignen sich am besten raffinierte Öle statt kaltgepresste, da sie größere Hitze vertragen. Ob süß mit Honig mariniert oder scharf mit Senf, gepaart mit frischen oder getrockneten Kräutern, die Zutatenmöglichkeiten und -kombinationen sind zahlreich. Was jedoch in keine Marinade gehört, ist Salz - dies kommt erst nach dem Grillen auf das Fleisch, sonst trocknet es aus und wird zäh.

Klassische Beilagen wie Nudel- oder Kartoffelsalat können im Voraus zubereitet werden. Schafskäse-Päckchen können ebenfalls gut vorbereitet werden: verpackt in Aluminiumfolie und garniert mit Olivenöl, Zwiebeln, Knoblauch, Peperonis oder frischen Kräutern und getrockneten Tomaten. Grillgemüse kann frühzeitig geschnippelt und beispielsweise aufgespießt werden, um geschwind vom Kühlschrank auf den Grill und letztendlich auf dem Teller zu gelangen. Selbstgemachte Kartoffelwedges in einer Marinade aus Öl, Pfeffer, Salz und Paprikapulver können parallel zu den letzten Vorbereitungen im Backofen zubereitet werden. Rezepte für das perfekte Grillvergnügen gibt es auf dem Portal „Küchenlust“.

<p>Fleisch und Bier - eine gute Kombi, nur zum Ablöschen des Grillguts sollte das Getränk nicht verwendet werden.</p>
Imago / Westend61

Fleisch und Bier - eine gute Kombi, nur zum Ablöschen des Grillguts sollte das Getränk nicht verwendet werden.

 

2. Die richtige Grundlage für das Grillerlebnis

Es soll knistern, appetitlich zischen und so gut riechen, dass auch den Nachbarn das Wasser im Mund zusammenläuft. Für das richtige Barbecue-Feeling eignen sich drei Materialien am besten: Holzkohle, Briketts und Holzscheide. Wer nur ein paar Würstchen, Steaks oder vegetarisch gegrillt werden, reicht Holzkohle aus. Diese hat den Vorteil, dass sie schnell für Hitze und brutzelnde Köstlichkeiten sorgt, aber nach ein bis anderthalb Stunden ist die Kohlekraft erschöpft. Wer einen längeren Grillabend mit mehreren Fuhren Fleisch plant, sollte auf Briketts zurückgreifen.

3. Mit diesem Hilfsmittel geht es schneller: Anzündekamin

Ist das Brennmaterial ausgewählt und das Grillgut fertig vorbereitet, warten oft schon viele hungrige Mäuler auf das Festmahl. Eine zeitsparende und sichere Methode zum Entfachen des Grillfeuers ist der Anzündekamin. Damit zieht vom unteren Teil das Feuer nach oben durch die Kohlestücke oder Briketts, so dass eine gleichmäßige Glut entsteht. Ein wenig Vorsicht sollte dennoch geboten sein: Beim Entfernen des Anzündekamins sollte ein Hitzeschutzhandschuh getragen werden und die Gäste etwas Abstand vom Grill nehmen, da beim Entleeren der Kohle Funken fliegen können. Ein Anzündekamin ist auch eine gute Möglichkeit, während des Grillens neue Kohle vorzubereiten, um ein beständiges Grillvergnügen zu garantieren.

4. Bier gehört in den Magen und nicht auf den Grill

Echte Kerle löschen ihr Fleisch mit Bier ab - und verderben es so. Die Bierdusche bewirkt nämlich nichts anderes, als dass die Marinade abgespült wird und die aufgewirbelte Asche sich auf dem Grillgut absetzt. Wer dagegen lieber eine Biernote haben möchte, sollte das Fleischschtück einfach mit einer Biermarinade verfeinern. Das Bier aus der Flasche sollte hingegen am besten gekühlt in seiner ursprünglichen Form beim Grillen genossen werden. Prost!

(Mit Material von Thüros GmbH)

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