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Gesellschaft : Skurrile Schönheitswettbewerbe

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Misswahlen wurden erst Ende des 19. Jahrhunderts salonfähig. Heute gibt es auch ausgesprochen ungewöhnliche Schönheitswettbewerbe.

MISS PLASTIC: Neue Nase, neue Brüste, neues Glück: Wer an dieser Wahl in Ungarn teilnehmen will, muss nachweisen, dass er sich schon einmal aus ästhetischen Gründen unters Messer gelegt hat. 18 Ungarinnen präsentierten sich 2009. Die Siegerin erhielt eine Wohnung in Budapest.

MISS SCHWIEGERMUTTER: Mama ist für italienische Männer die Beste. 2007 rief der mittelitalienische Ort Gatteo Mare aber auch zur Wahl der liebsten Schwiegermutter auf. Es gewann die 95-jährige Maria Kostenbaumer. Kläglich scheiterte dagegen ein Priester aus dem kleinen Ort Mondragone mit seiner Idee einer Misswahl unter Nonnen. Sowohl er als auch die Schwestern bekamen Morddrohungen.

MISS ATOM: Die Kür soll den Ruf der russischen Atomindustrie nach der Katastrophe von Tschernobyl aufpolieren. 2003 startete der Wettbewerb, in dem sich hübsche Mitarbeiterinnen aus Atommeilern zur Wahl stellen. Auch andere russische Branchen haben den Werbefaktor entdeckt. So gibt es auch die Schönste im Wärmekraftwerk sowie «Miss Öl und Gas».

MISS UNFREI: Litauen wählte 2012 die schönste Kriminelle. Die Fernsehshow findet in einem Frauengefängnis statt, acht Inhaftierte im Alter zwischen 17 und 31 Jahren kandidierten. Die Siegerin wünschte sich, so schnell wie möglich in die Freiheit zurückzukehren. Haftverschonung gab es aber nicht.

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erstellt am 17.Sep.2013 | 08:43 Uhr

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