Gesundheit : Schwere Lasten mit Kraft aus den Beinen anheben

Auf der Schulter: Eine Variante, um schwere Lasten rückenschonend zu tragen.  
Auf der Schulter: Eine Variante, um schwere Lasten rückenschonend zu tragen.  

Beim Anheben von Saftkisten oder schweren Einkaufstaschen wird die Wirbelsäule belastet. Das mögen die Bandscheiben meist gar nicht. Die richtige Technik schützt davor, es sich mit ihnen endgültig zu verscherzen.

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11. November 2013, 15:16 Uhr

Wer leichte Rückenbeschwerden hat, sollte beim Anheben von Lasten die meiste Kraft aus den Beinen holen. Das entlaste die bereits geschädigte Wirbelsäule, erläutert die Aktion Gesunder Rücken (AGR). Dazu geht man etwas in die Knie und hebt den schweren Gegenstand langsam mit gestrecktem Rücken und nach hinten geschobenem Po an. Die AGR rät auch, so nah wie möglich an die Last heranzutreten und die Füße schulterbreit aufzustellen.

Keinesfalls sollten die Beine beim Anheben durchgestreckt sein und der Rücken rund nach unten gebeugt werden. Denn das führt der AGR zufolge dazu, dass die Bandscheiben keilförmig zusammengedrückt werden, wenn die Last hochgenommen wird. Mit der Zeit könne es sein, dass der Bandscheibenkern nach hinten wandert und auf die Nervenfasern des Rückenmarks drückt. Die Folge sind Schmerzen. Auch von ruckartigen Bewegungen rät die AGR ab.

Eine schwere Last wird beim Tragen am besten nah am Körper gehalten - sonst wirkt sie wie ein Hebel, was ebenfalls dem Rücken schadet. Darüber hinaus ist es ungünstig, den Oberkörper mit dem Gegenstand in den Händen zu drehen. Bei schweren Einkäufen empfiehlt die AGR, das Gewicht auf zwei Taschen zu verteilen und sich nicht einseitig damit zu belasten.

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