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Schleswig-Holsteiner sind seltener krank

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Kiel | Schleswig-Holsteins Arbeitnehmer fehlten im ersten Halbjahr 2013 etwas seltener am Arbeitsplatz als ihre Kollegen im bundesweiten Vergleich. Wegen des langen Winters stieg der Krankenstand nach einer Auswertung der KKH (Kaufmännischen Krankenkasse) bundesweit von 4,5 Prozent (2012) auf 4,9 Prozent. Die Schleswig-Holsteiner lagen mit einer Fehlquote von 4,8 Prozent knapp darunter, teilte die Krankenkasse gestern in Kiel mit. Die KKH hat im nördlichsten Bundesland 35 000 Versicherte. Im Durchschnitt waren die Arbeitnehmer im Norden 13,4 Tage arbeitsunfähig. Frauen blieben im Schnitt 13,2 Tage krank zu Hause, Männer 13,6 Tage. Bei den Krankheiten setze sich der Trend der vergangenen Jahre fort. Die längsten Fehlzeiten verursachten mit 58,9 Tagen pro Fall Krebserkrankungen, gefolgt von psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen mit 39,5 Tagen. Häufigster Grund für Krankschreibungen waren Atemwegserkrankungen. Knapp jeder dritte Krankheitsfall wurde durch eine Erkältung oder Grippe verursacht. Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems bedingten 14 Prozent der Fälle.

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erstellt am 15.Aug.2013 | 03:09 Uhr

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