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Ernährung : Quinoa vor dem Kochen durchwaschen

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Den umgangssprachlichen Namen «Inkareis» trägt Quinoa nicht umsonst. Die Körner der ursprünglich südamerikanischen Pflanze sehen zwar anders aus als Reis, haben aber in der Zubereitung viel Ähnlichkeit.

Quinoakörner werden in der Küche wie Reis verarbeitet. «Das heißt, sie werden im Verhältnis ein Teil Korn zu zwei Teilen Wasser gekocht», erläutert Rüdiger Lobitz vom Verbraucherinformationsdienst aid in Bonn. Die Kochzeit beträgt etwa 15 Minuten. «Die Körner bleiben bissfest und kleben nicht zusammen.» Sie haben einen haselnussartigen Geschmack und eignen sich wie Reis als Beilage oder lassen sich als Zutat für vegetarische Bratlinge oder kalt für Salate verwenden.

Da Quinoa von Natur aus sogenannte Saponine enthält, sollte es vor dem Garen immer gespült werden. «Die Körner im Handel sind zwar gereinigt, ich würde sie aber trotzdem einmal durchwaschen und gucken, ob das Wasser klar ist», rät Lobitz. Saponine sind schaumbildende Inhaltsstoffe. Spuren davon könnten bei Kindern unter zwei Jahren zu Unverträglichkeiten führen, bei älteren Kindern und Erwachsenen seien sie aber kein Problem.

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erstellt am 13.Sep.2013 | 12:16 Uhr

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