Süßmolkepulver oder Früchte : Produkte «ohne Zuckerzusatz» enthalten trotzdem oft Zucker

Vorgegebene Mengenangaben: Oft müssen Verbraucher selbst ausrechnen, wie viel Zucker die Chipstüte oder Limoflasche enthält. Gero Breloer
Vorgegebene Mengenangaben: Oft müssen Verbraucher selbst ausrechnen, wie viel Zucker die Chipstüte oder Limoflasche enthält. Gero Breloer

Das ist ein Problem: Manchmal lässt sich schwer erkennen, wie viel Zucker tatsächlich in einem Produkt steckt. Selbst die Zutatenliste ist oft nicht eindeutig.

shz.de von
17. Oktober 2017, 04:42 Uhr

«Ohne Zuckerzusatz» oder «ungesüßt» - das klingt gesund. Manche halten ein so beworbenes Produkt gar für zuckerfrei. Es enthält aber häufig dennoch Zucker, erklärt die Verbraucherzentrale.

Er stammt zum Beispiel aus Süßmolkepulver oder Früchten und ist schwer zu erkennen, weil in der Zutatenliste das Wort Zucker meist gar nicht auftaucht. Ernährungsbewusste müssen also ganz genau hinschauen.

Aufpassen muss man auch bei den Mengenangaben. Auf vielen Verpackungen ist der Zuckergehalt pro Portion angegeben. Das Problem: Wie groß eine Portion ist, legt der Hersteller fest. Sie entspricht nicht immer der Packungsgröße. Der Kunde muss also selbst ausrechnen, wie viel Zucker die Chipstüte oder Limoflasche enthält.

Insfos zu Zucker der Verbraucherzentralen

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