Quinoa, Cornflakes und Nachos : Panade mal anders: Gesund und lecker

Es ist nicht nur lecker, sondern auch berühmt: das Schnitzel. Die Panade des Schnitzels kann durch Nüsse, Gewürze und kleinen Abwandlungen schnell und einfach aufgewertet werden.

Es ist nicht nur lecker, sondern auch berühmt: das Schnitzel. Die Panade des Schnitzels kann durch Nüsse, Gewürze und kleinen Abwandlungen schnell und einfach aufgewertet werden.

Jeder kennt es: Das berühmte Wiener Schnitzel. Markenzeichen ist die goldbraune Panade. Diese muss jedoch nicht immer mit Mehl und Ei zubereitet werden, sondern kann durch verschiedenste Lebensmittel aufgepeppt werden.

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11. März 2019, 06:43 Uhr

Eine leckere Panade ist schnell gemacht und braucht nicht viele Zutaten. Für Fleischliebhaber eignen sich Hähnchen, Pute, Schwein oder Kalb. Vor dem Panieren wird das Schnitzel flachgeklopft, um das Fleisch zarter zu machen. Anschließend kann es mit Pfeffer und Salz gewürzt und von beiden Seiten in Mehl gewendet werden. Wer es nussig mag, nimmt statt weißem Mehl Dinkel- oder Vollkornmehl - diese Mehlsorten sind zudem gesunder und enthalten mehr essentielle Eiweiße, mehr Mineralstoffe und Vitamine, die unser Körper benötigt.

Der Weg zum klassichen Schnitzel

Die nächste Station im Zuge des Panierens ist luftig aufgeschlagenes Ei, das mit etwas Sahne, Milch oder Mineralwasser verfeinert werden kann. Für ein würziges Aroma kann das Schnitzel statt mit Ei mit Senf bestrichen werden. Zum Schluss wendet man das Schnitzel in Semmelbröseln, die idealerweise aus altbackenen Brötchen frisch zubereitet werden. Anschließend die Fleischstücke direkt in heißem Butterschmalz oder Pflanzenöl goldbraun braten. Dabei mehrmals wenden und die fertigen Schnitzel auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Das beste an der Panade ist, dass natürlich nicht nur für Fleisch damit veredelt werden kann: Mit den gleichen Arbeitsschritten erhalten auch Fisch, Tofu, Seitan oder Gemüse wie Blumenkohl und Kohlrabi eine leckere Kruste.

Kräuter und Gewürze verleihen der Panade eine besondere Note und können nach Belieben eingesetzt werden. Auch Quinoa kann als Panade dienen und eine Alternative zu den Semmelbröseln sein.
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Kräuter und Gewürze verleihen der Panade eine besondere Note und können nach Belieben eingesetzt werden. Auch Quinoa kann als Panade dienen und eine Alternative zu den Semmelbröseln sein.

 

Neues ausprobieren: Nüsse und Quinoa

Panieren geht aber auch anders. Zunächst wird ganz klassisch gemehlt und in Ei gewälzt. Im nächsten Schritt können die Semmelbrösel mit verschiedenen Zutaten wie gemahlenen Mandeln, Macadamianüssen und Haselnüssen, Kokosflocken, Röstzwiebeln, geriebenem Käse, gehackten Erdnüssen und Cashewkernen verfeinert werden. Sesam und Kürbiskerne bereichern mit interessanten Aromen, wenn sie in einer Pfanne ohne Fett kurz angeröstet und untergemischt werden.

Die Semmelbrösel lassen sich aber auch durch Salzstangen, Chips, Cracker oder Nachos ersetzen. Dazu die Knabbereien in einen Gefrierbeutel geben, verschließen und den Inhalt mit einem Nudelholz zerkleinern. Auch zerstoßene Cornflakes und Popcorn, zarte oder kernige Haferflocken, gepuffter Amaranth und Quinoa sind eine gute Alternative zu einer Panade mit Paniermehl.

Der letzte Feinschliff

Frische Kräuter und Gewürze wie Paprika, Curry und Chili geben der Kruste den besonderen Pfiff. Sehr lecker ist zum Beispiel eine Mischung aus Polenta, Parmesan und frischem Rosmarin. Auf diese Weise werden Schnitzel, Gemüse & Co. kross ummantelt und erhalten immer neue Geschmacksnuancen.

(Mit Material des Bundeszentrums für Ernährung.)

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