Obazda mit Frischkäse oder Quark weniger gehaltvoll

 Die Grundzutat des bayerischen Obazda ist reifer Camembert - Radieschen, Zwiebelringe und Roggenbrot sind typische Begleiter. Foto: LVBM
Die Grundzutat des bayerischen Obazda ist reifer Camembert - Radieschen, Zwiebelringe und Roggenbrot sind typische Begleiter. Foto: LVBM

München (dpa/tmn) - Er gehört zur zünftigen Brotzeit genauso wie Schinken und rustikales Bauernbrot: Der Obazda. Wer viel Wert auf leichte Kost legt, kann bei der Zubereitung auf Butter verzichten.

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12. August 2013, 12:22 Uhr

München (dpa/tmn) - Er gehört zur zünftigen Brotzeit genauso wie Schinken und rustikales Bauernbrot: Der Obazda. Wer viel Wert auf leichte Kost legt, kann bei der Zubereitung auf Butter verzichten.

Wem ein traditionell zubereiteter Obazda zu gehaltvoll ist, verwendet für das Rezept Quark oder Frischkäse anstelle von Butter. Darauf weist die Landesvereinigung Bayerische Milchwirtschaft (LVBM) in München hin. Obazda ist eine pikante bayerische Käsezubereitung, die sich aus den Grundzutaten reifer Camembert, Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Zwiebel und eben Butter zusammensetzt. Auch Kümmel kann mit hinein.

Noch würziger schmeckt die Mischung, wenn sie mit Limburger oder Romadur-Käse zubereitet wird. Der LVBM zufolge wird die Masse in Oberbayern außerdem mit etwas Bier und in Franken mit etwas Wein verfeinert. Serviert wird die Speise meist mit frischem Schnittlauch, Zwiebelringen und Radieschen. Dazu gibt es eine Brezel oder Roggenbrot.

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