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Freizeit : Mit dem Pappboot im Wildwasser

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Mit kunterbunten Booten aus Pappe haben sich mutige Freizeitsportler am Sonntag in Sachsen durch ein Wildwasserrennen gekämpft.

Die Teilnehmer dürfen nach den Spielregeln nicht mit einem fertigen Gefährt zu dem Wettkampf im Kanupark Markkleeberg kommen. Sie müssen ihr Boot an Ort und Stelle vor dem Rennen basteln - aus elf großen Bögen Pappe und zehn Rollen Klebeband. Was zählt, ist, das Klebeband so geschickt zu wickeln, dass die Papp-Schönheiten den Lauf durch Wildwasser überstehen.

Diesmal hat der Sieger - das «Dorfnasen»-Team - eine Minute und 53 Sekunden hat der Sieger gebraucht, um durch den 270 Meter langen Wildwasserkanal heil zu durchqueren. Die Truppe aus Taucha bei Leipzig hatte aus Pappbögen ein Boot gebastelt, das wie ein Früchtekörbchen aussieht. Schon im vorigen Jahr hatten die Tauchaer den Design-Preis gewonnen. 7000 Besucher schauten zu, wie sich 15 Mannschaften durch die reißenden Fluten kämpften.

Von den 15 Booten kamen sechs nicht im Ziel an. «Entweder die Mannschaften sind vorher rausgefallen, oder die Boote haben sich aufgelöst», sagte Kanupark-Manager Christoph Kirsten. Das sei aber auch nicht außergewöhnlich. Verletzungen habe es nicht gegeben. Das Pappbootrennen gehört zu den Höhepunkten des alljährigen Leipziger Wasserfestes, das in diesem Jahr zum 13. Mal veranstaltet wurde.

Kanupark Markkleeberg

Programm Wasserfest

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erstellt am 20.Aug.2013 | 09:34 Uhr

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