"Es betrifft Dich" : Leser-Fragen zum Thema Strahlentherapie

Dr. Hans-Jürgen Brodersen ist Chefarzt der Klinik für Strahelntherapie in Flensburg.
Dr. Hans-Jürgen Brodersen ist Chefarzt der Klinik für Strahelntherapie in Flensburg.

Speichert der Körper Radioaktivität und entsteht bei der Bestrahlung radioaktiver Abfall? Dr. Hans-Jürgen Brodersen beantwortet Leser-Fragen zur Strahlentherapie.

shz.de von
05. April 2012, 09:37 Uhr

Speichert mein Körper radioaktive Strahlung und gelangt diese so nach einer Strahlenbehandlung in der Klinik in mein Umfeld?
Nein, bei der Strahlenbehandlung mit dem Linearbeschleuniger besteht in dieser Hinsicht keine Gefahr.
Werden Strahlen in der Medizin auch bei nichtonkologischen Erkrankungen
wirksam eingesetzt?

Ja, in sehr viel geringerer Dosis bei verschiedenen gutartigen Erkrankungen, wie zum Beispiel Arthrosen, schmerzhaftem Fersensporn oder zur Verhinderung einer überschießenden Narbenbildung.
Woher kommt die in der Klinik eingesetzte Strahlung und wie wird der radioaktive Müll entsorgt?
Die Strahlung wird im Linearbeschleuniger aus Stromerzeugt und im Zielgebiet des Patienten als Energie freigesetzt. Dabei entsteht kein radioaktiver Müll.

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