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"Es betrifft Dich" : Leser-Fragen zum Thema Schlüsselloch-Chirurgie

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Wann sollte man auf minimal-invasive Eingriffe verzichten? Und wie sieht die Zukunft der Schlüsselloch-Chirurgie aus? Dr. Stepahn Timm beantwortet Leser-Fragen.

Gibt es Kriterien, die einen Patienten von einem minimal-invasiven Eingriff ausschließen, bei dem dann das herkömmliche Verfahren angewendet wird?
Wenn bei einer Patientin oder einem Patienten bereits mehrfache Operationen über konventionelle Schnittzugänge in der Vergangenheit erforderlich waren, so kann dies gelegentlich die Schlüsselloch-Operation verhindern, da diese aufgrund entsprechender Verwachsungen der Bauch- oder Brustorgane mit diesen Schnitten technisch nicht möglich ist. Zudem wird derzeit bei sehr großen Eingeweide-Tumoren auf die Anwendung der minimal-invasiven Operationsmethode noch verzichtet.
Welche minimal-invasiven Eingriffe können ambulant durchgeführt werden?
Ambulant werden im Franziskus-Krankenhaus minimalinvasive Eingriffe bei Leistenbrüchen und Nabelbrüchen durchgeführt.
Werden aufgrund des medizintechnischen Fortschritts in naher Zukunft weitere Anwendungsgebiete der Schlüsselloch-Chirurgie hinzukommen?
Aufgrund der immer weiter optimierten technischen Operationsinstrumente ist davon auszugehen, dass in den nächsten Jahren und Jahrzehnten die Anwendungsgebiete in der Schlüsselloch-Technik immer größer werden und möglicherweise auch Operationen an Leber, Bauchspeicheldrüse und Speiseröhre in dieser Technik durchgeführt werden.

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erstellt am 24.Mär.2012 | 12:42 Uhr

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