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"Es betrifft Dich" : Leser-Fragen zum Thema Prostata

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Heilungschancen, PSA-Werte und Probleme beim Wasserlassen: Nordisch-gesund-Experte Prof. Dr. Tillmann Loch beantwortet Leser-Fragen zum Thema Prostata-Krebs.

shz.de von
erstellt am 28.Mär.2012 | 01:08 Uhr

Ich habe Beschwerden beim Wasserlassen: Hat das in der Regel etwas mit Prostata-Krebs zu tun?
Eher nicht: Die häufigste Ursache für die Probleme beim Wasserlassen ist eine gutartige Vergrößerung der Prostata. Nur im Spätstadium des Prostata-Krebses verursacht die Erkrankung Beschwerden beim Wasserlassen.
Wenn der PSA-Wert erhöht ist, hat man dann sicher Krebs?
Nein. Liegt der PSA-Wert, also das Prostata-Spezifische-Antigen im Blutserum, insbesondere im Graubereich zwischen 4 und 10 ng/ml, dann ist dies meist durch eine gutartige Ursache – meist eine Vergrößerung oder Entzündung – zu erklären. Aber trotzdem sollte in jedem Fall eine urologische Abklärung erfolgen.
Wie oft sollte man eine urologische Vorsorgeuntersuchung wahrnehmen?
Mindestens einmal im Jahr. Meiner Meinung nach gilt das für Männer bereits ab einem Alter von 35 Jahren.
Ist Prostata-Krebs heilbar?
Wenn der Krebs früh genug erkannt wird, dann ist er in der Regel sehr gut heilbar. Von großem Vorteil ist, dass er sehr langsam wächst. Daher rate ich dringend dazu, regelmäßig an Vorsorge-Untersuchungen teilzunehmen.

Jetzt sind Sie dran: Schicken Sie unseren Experten Ihre Fragen zu den Themen Strahlentherapie, Osteoporose oder Schlaganfall. E-Mail: info@esbetrifftdich.de

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