Anzeige: Klinikum Nordfriesland : Klinik Husum: Überwachungseinheit „Chest Pain Unit“ in der Kardiologie zertifiziert

Die Wege sind möglichst kurz, die Prozesse ineinander verzahnt: In Husum besteht die Chest Pain Unit aus sechs Betten, die in drei Schichten rund um die Uhr ärztlich und pflegerisch betreut werden.

Die Wege sind möglichst kurz, die Prozesse ineinander verzahnt: In Husum besteht die Chest Pain Unit aus sechs Betten, die in drei Schichten rund um die Uhr ärztlich und pflegerisch betreut werden.

Die kardiologische Abteilung in der Klinik Husum wurde mit seiner Intensiveinheit zur Früherkennung von Herzproblemen ausgezeichnet und die hohen Qualitätsstandards damit honoriert.

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21. November 2020, 00:00 Uhr

Husum | Die Abteilung Kardiologie in der Klinik Husum bietet unter der Leitung von Chefarzt Dr. Christian Nottebrock eine qualitativ hochwertige und sehr umfangreiche Behandlung aller typischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen an. Mit der aktuell erfolgten Zertifizierung der Chest Pain Unit (CPU) durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK), wurde die Leistung der Abteilung nun auch von höchster fachlicher Seite dokumentiert, zertifiziert und honoriert.

Einheiten, die perfekt ineinander greifen

Beim Chefarzt Dr. Christian Nottebrock und bei Iris Bahnsen, der pflegerischen Leitung des CPU-Teams, ist die Freude über diese Auszeichnung groß. Ist sie doch Ausdruck eines jahrelang verfolgten Konzeptes, die Kardiologie im Klinikum Nordfriesland zu einer qualitativ hochwertigen Fachabteilung zu entwickeln.

Viele Patienten der CPU werden zuvor von Chefarzt Dr. Christian Nottebrock im Herzkatheterlabor der Klinik Husum behandelt.
Klaus Kasparek

Viele Patienten der CPU werden zuvor von Chefarzt Dr. Christian Nottebrock im Herzkatheterlabor der Klinik Husum behandelt.

Eine Chest Pain Unit dient der strukturierten Versorgung von Patienten mit unklarem Brustschmerz. Durch eine standardisierte Diagnostik und Therapie soll die Patientensicherheit und Behandlungsqualität erhöht werden. So können zum Beispiel auch „versteckte“ Herzinfarkte frühzeitig erkannt werden.

Sie ähnelt in ihrer Funktion einer Intensiveinheit, lediglich Beatmungen werden in einer CPU nicht durchgeführt. In Husum besteht die Chest Pain Unit aus sechs Betten, die in drei Schichten rund um die Uhr ärztlich und pflegerisch betreut werden.

Örtlich sind die Überwachungsplätze in die kardiologische Station integriert, so dass kurze Wege zu den Funktionsräumen wie der zentralen Überwachungseinheit, dem Ergometrie-Raum oder dem Schrittmachermessplatz bestehen. Die spezielle und anspruchsvolle Betreuung musste für die Zertifizierung durch die DGK nachgewiesen werden, was in der Klinik Husum erfolgreich absolviert wurde.

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Eingetragene Marke mit höchsten Standards

Für diese kardiologischen Überwachungseinheiten gab es bisher keine Qualitätsstandards, sodass die DGK erst Kriterien zum Betrieb von CPU`s erstellt hat und nach diesen Kriterien interessierte Kliniken und Krankenhäuser zertifiziert, um einen einheitlichen und qualitativ hohen Standard einzuführen. „Chest-Pain-Unit – DGK zertifiziert“ ist mittlerweile eine eingetragene Marke, die diesen festgelegten Standard hervorhebt.

Zu den Kriterien gehören zum Beispiel die räumlichen Voraussetzungen. Darunter die Integration einer Notaufnahmeeinheit, mindestens vier Überwachungsplätze, 24 Stunden Betrieb an 365 Tagen, ein Herzkatheter-Labor und eine enge Verzahnung mit den Reanimations- und Notfallkonzepten des Hauses. Betreut werden die sechs Überwachungsbetten pro Schicht von jeweils zwei kardiologisch ausgebildeten Pflegekräften und durch Fachärzte für Kardiologie. Alle Beteiligten müssen kontinuierlich Fort- und Weiterbildungen nachweisen, um auch in diesem Bereich die Zertifizierungskriterien zu erfüllen.

Geprüft wurden zudem die apparativen Voraussetzungen wie die Blutdruck-Messung am CPU-Bett, das 12-Kanal-EKG Gerät, das Herzrhythmus-Monitoring pro Bett, die Reanimationseinheit, das Labor, die Schrittmacher-Einheit und Möglichkeiten für Belastungstests sowie die diagnostischen Maßnahmen. Dazu zählen das kardiale Labor, EKG, transthorakale Echographie (TTE), Risiko-Einstufung sowie Sonographie.

Umfassend ausgerüstet in die Zukunft

All das bietet nun die CPU-Einheit der Klink Husum – als eines von momentan noch wenigen Krankenhäusern in Schleswig-Holstein. Dr. Nottebrock und Iris Bahnsen sind fest davon überzeugt, dass sie gemeinsam mit ihrem jungen und hochmotiviertem Team für alle zukünftigen kardiologischen Herausforderungen bestens gerüstet sind.

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