Ernährung : Kellner muss Wein mit Füllstrich servieren

Weinglas ist nicht gleich Weinglas: Es muss einen Füllstrich haben, wenn ein Gast ein Glas Wein bestellt. Die Pflicht entfällt, wenn eine Flasche oder eine Karaffe serviert werden.
Weinglas ist nicht gleich Weinglas: Es muss einen Füllstrich haben, wenn ein Gast ein Glas Wein bestellt. Die Pflicht entfällt, wenn eine Flasche oder eine Karaffe serviert werden.

Bestellen Restaurantgäste ein Glas Wein, muss es einen Füllstrich haben. Das schreibe das deutsche Eichgesetz vor, erklärt Benedikt Wolbeck vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga).

shz.de von
16. August 2013, 15:34 Uhr

Restaurantgäste müssen kontrollieren können, ob ihm der Kellner die bestellte Menge Wein tatsächlich eingeschenkt hat. Deshalb muss ein Weinglas einen Füllstrich haben. Wird der Wein in einem Glas ohne Füllstrich serviert, dürfe der Gast es zurückgegeben, ohne zu bezahlen. Bestellen Gäste dagegen eine Flasche Wein, darf der Füllstrich an den Gläsern fehlen. Das gilt auch, wenn sie eine Karaffe ordern - diese muss dann aber einen Strich haben.

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