Abwechslungsreicher Grillgenuss : Keine Angst vorm Fisch! So gelingen Makrele und Co. auf dem Grillrost

<p>Der Fantasie sind beim Grillen keine Grenzen gesetzt: Scampi zum Beispiel sind zwar normalerweise für das Grillrost zu klein, können dann aber einfach auf einen Spieß gesteckt werden. </p>

Der Fantasie sind beim Grillen keine Grenzen gesetzt: Scampi zum Beispiel sind zwar normalerweise für das Grillrost zu klein, können dann aber einfach auf einen Spieß gesteckt werden.

Fisch braucht kein Schnickschnack! Und man muss kein Profi sein, um Tiere aus dem Wasser zu grillen, sondern nur etwas Fingerspitzengefühl an den Tag legen. Tipps für das Grillen von Fisch.

von
08. Mai 2018, 04:03 Uhr

Eine mit Kräutern gefüllte Dorade, Hummer oder ein Spieß aus Garnelen und Jakobsmuscheln: Mit Fisch und Meeresfrüchten lässt sich auf dem Grill ein echtes Festmahl zubereiten. Ein bisschen Fingerspitzengefühl ist aber gefragt. Bei zu viel Hitze und zu langem Garen wird das empfindliche Grillgut trocken oder gummiartig. Grund dafür ist der hohe Eiweißgehalt, denn durch ihn gart der Fisch schnell und wird deshalb auch häufig mal überhitzt.

Prinzipiell gibt es kaum eine Fischart, aus der sich auf dem Grill nicht etwas Leckeres zaubern lässt. Besonders gut zu grillen sind Fische, deren Fleisch recht fest ist - und jene, die einen höheren Fettgehalt haben, wie zum Beispiel Forellen, Heringe oder Lachs. Diese Fische haben ein intensiveres Aroma. Sie trocknen nicht so schnell aus und lassen sich daher leichter auf dem Rost zubereiten. Wie beim Fleisch dient auch hier das Fett als Geschmacksträger.

Wein sorgt für mehr Saftigkeit

Für Anfänger sind auch Doraden und Makrelen sehr gut geeignet, denn sie verzeihen viel - auch die kleinen Anfängerfehler der Fischlaien. Ausgenommen und leicht gewürzt mit dem offenen Bauch auf eine halbe Kartoffel oder Zitrone gesetzt, bleibt der Fisch stabil auf dem Rost stehen und klebt nicht fest.

<p>Ganze Fische sind in der Regel leichter zu grillen als Filets, denn die Mittelgräte der Fische hält alles zusammen.</p>
Adobe Stock

Ganze Fische sind in der Regel leichter zu grillen als Filets, denn die Mittelgräte der Fische hält alles zusammen.

 

Sandra Kess vom Fisch-Informationszentrum in Hamburg empfiehlt, aus kleineren Fischstücken und Garnelen Spieße zusammenzustellen. Diese könnten auch direkt auf den geölten Rost gelegt werden. Filets, die leicht zerfallen, seien in einem geschlossenen Stück Alufolie am besten aufgehoben. Mit etwas Wein oder Fischfond blieben sie besonders saftig. Wichtig auch hierbei: Die Folie muss gefettet sein.

Kein Schnickschnack erforderlich

Für den leichten Grillgenuss braucht es kein besonderes Equipment. Um das empfindliche, eiweißreiche Grillgut als Ganzes vom Feuer zu bekommen, sind Alufolie und spezielle Fischgrillzangen ausreichend. Einmal Wenden reicht übrigens in der Regel aus, beim indirekten Grillen ist es überhaupt nicht nötig. Vor dem Grillen sollten Rost und Zange gut eingeölt werden.

Fisch braucht keinen Schnickschnack. Ein paar Gewürze und frische Kräuter reichen völlig aus, um überzeugende Gegenspieler zu Bratwurst und Steak zu sein. Einige Kräuterzweige in der Glut runden das Aroma ab. Und wer in Chili- und Sojasoße marinierte und in Bananenblätter eingewickelte Lachsfilets grillt, bekommt von seinen Gästen vermutlich begeisterte Anerkennung.

(Mit Material von dpa)

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen