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Ingwer, Grütze, Hähnchen-Pie : Katerbrunch: Die besten Rezepte für Neujahr

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Wir haben gegessen, wir haben getrunken. Viel. Und jetzt? Rezepte für den Feiertagsendspurt - und gegen den Kater.

Nach all diesen Feiertagen, nach fetten Gänsen, langen Fondues und Braten mit Knödeln und Kraut – womit kann man da noch Gäste locken? Für feiertagssatte Mägen und übermüdete Gaumen haben wir einen Katerbrunch vorbereitet, der die Lebensgeister mit einer Vielzahl an Gewürzen wiedererweckt. Dabei braucht es nur zwei, drei Gerichte, einen trickreichen Kaffee und etwas drumherum, um die Gäste zu beeindrucken.

Das Programm:

  • Brotkorb, Marmelade, Käse, Wurst
  • Ingwer-Kaffee
  • Blaue Grütze
  • Hähnchen-Pilz-Pies à l'orange
  • Rohkost mit scharfem Dip

Einkaufstipps für den Brunch:

Zum Brunch kaufen wir erst einmal das Übliche ein. Verschiedene Brotsorten und Toast sind gut, man kann natürlich auch Brötchen holen. Einige leckere Marmeladen, bei denen etwas Exotisches wie Rosen- oder Ingwermarmelade Eindruck schindet und zum Brunch-Thema passt. Eine gute Käseauswahl sollte auf dem Tisch stehen, aber nur ein, zwei würzige Wurst- oder Schinkenvarianten, wie Leberpastete mit grünem Pfeffer oder Kochschinken mit Zitronenpfeffer.

Die Rezepte (jeweils für 4 Personen gerechnet)

Ingwer-Kaffee

 

Das geht schnell und einfach: Kaffee mit einem Handfilter kochen. Pro Kanne einen Esslöffel gemahlenen Ingwer zum Kaffeepulver geben.

Blaue Grütze

Blaubeeren geben der Grütze Farbe.
Blaubeeren geben der Grütze Farbe. Foto: Imago/Westend61
 

Dieses Gericht ist ein kulinarisches Wellnesserlebnis, aber ungewohnt in deutschen Küchen. Es ist die würzige Variante mit Biss von englischem Porridge.

Wir brauchen:

150 Gramm Buchweizen
450 ml Wasser
1 Tl gemahlener Kardamom
1 Zimtstange
1 Prise Salz
50 Gramm getrocknete Früchte - Korinthen, Datteln, Feigen
1 El geriebener Ingwer
3 oder 4 Tropfen Vanille-Essenz
frische Blaubeeren

So geht’s:

Buchweizen mit dem Wasser, dem Salz und Kardamom aufkochen, dann bei kleiner Hitze 20 Minuten köcheln lassen. Nach der Hälfte der Zeit die klein geschnittenen getrockneten Früchte zugeben. Am Ende Vanille-Essenz und geriebenen Ingwer einrühren. Auf Schälchen verteilen, Blaubeeren drauf und sofort servieren. Die Grütze schmeckt übrigens auch ohne die frischen Blaubeeren lecker.

Hähnchen-Pilz-Pies à l'orange

Appetitlich: Ein fertiger Pie.
Appetitlich: Ein fertiger Pie. Foto: Ina Reinhart
 

Wer bei Hähnchen und Blätterteig an labberige Königspasteten mit Spargel im Ragout denkt, hat ganz sicher ein Kindheitstrauma, das jetzt behoben werden kann. Man braucht kleine, feuerfeste Formen wie Mini-Cocottes.

Diese Pies sind gut vorzubereiten, denn das Ragout kann schon ein bisschen herumstehen, bevor es direkt vor dem Servieren zum Backen in den Ofen geschoben wird.

Wir brauchen:

6 Scheiben Blätterteig
600 g Hühnerbrust (in Würfel geschnitten)
¼ l Hühnerbrühe
50 g Frühstücksspeck
250 g braune Champignons (geputzt und geviertel)
1 unbehandelte Orange (die Schale abreiben)
60 ml Weißwein
ein paar Zweige Zitronenthymian (normaler Thymian geht auch)
1 El Olivenöl
30 g Butter
etwas Mehl
Salz
Pfeffer
1 verquirltes Ei

So geht's:

Zuerst wird der klein geschnittene Speck in dem Olivenöl ausgelassen. Die Speckstücke herausnehmen. Die Hühnerbrust  in mit Salz und Pfeffer gewürztem Mehl wenden und in dem Fett in etwa 5 Minuten goldbraun anbraten.

Die Champignons zugeben und unter Rühren weitere 5 Minuten anbraten. Die Butter, die Thymianblättchen und die abgeriebene Orangenschale zugeben. Sobald die Butter geschmolzen ist, den Weißwein angießen und einkochen lassen, bis fast die ganze Flüssigkeit verkocht ist. Die Hitze reduzieren, den Speck wieder hinzufügen, die Brühe zugießen und das Ganze weiter 5 Minuten köcheln lassen. Den Topf vom Herd nehmen und das Ragout mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Ragout in die kleinen Formen geben, den Blätterteig ausrollen und als Deckel auf die Förmchen drücken, ein Loch in die Mitte stechen und mit verquirltem Ei bestreichen. Ab in den Ofen und etwa 25 Minuten backen. Vor dem Servieren noch 5 Minuten abkühlen lassen.

Scharf wird’s bei der Rohkost

<p>Gesund und lecker: Rohkost</p>

Gesund und lecker: Rohkost

Foto: Imago/Westend61

Gurke, Möhren, Paprika, Rettich, Staudensellerie oder andere Gemüse in Streifen schneiden und auf einer Platte anrichten.

Für den Dip brauchen wir:

1 Becher Joghurt
100 Gramm Feta
Rosmarin
Chili (in Streifen geschnitten) oder Cayennepfeffer

So geht's:

Das ganze wird im Mixer oder mit dem Pürierstab zu einer glatten Creme gemixt.

Guten Appetit!

 

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erstellt am 29.Dez.2015 | 20:18 Uhr

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